 In der jüngsten Vergangenheit haben immer mehr Internet-Musik-Anbieter den umstrittenen DRM-Schutz von ihren Liedern entfernt. Seit diesem Zeitpunkt feiern die Gegner des Kopierschutzes seinen Tod. Geht es nach der RIAA, ist das Ende von DRM noch nicht besiegelt.
"Ich habe eine Liste mit 22 verschiedenen Arten zum Kauf von Musik im Internet erstellt", so Hughes. "20 davon setzen dabei noch immer den DRM-Schutz voraus. Darüber hinaus benötigt jeder Musik-Abo-Dienst DRM, also kann das Digital Rights Management nicht tot sein."
Auch wenn immer mehr Anbieter ihren Katalog zumindest teilweise ohne DRM-Schutz anbieten, ist sich Hughes sicher, dass DRM ein Comeback erleben wird. "Ich denke, dass es eine Verlagerung von Download- zu Abo-Diensten geben wird." Dies könnte Hughes zufolge dann letztendlich zum großen Comeback von DRM führen.
Darüber hinaus erklärte er, dass man das Image des Digital Rights Managements unter den Konsumenten verbessern müsse. Bisher würden die Kunden den Schutzmechanismus eher als unliebsamen Wächter sehen, der ihre Musik "wegsperrt". Man wolle deshalb dafür sorgen, dass der DRM-Schutz den Käufern in Zukunft nicht negativ auffällt.
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