Microsoft gewinnt Markenrechtsstreit um "MSNLock"

Recht, Politik & EU Der Software-Konzern Microsoft hat sein Markenrechtsverfahren gegen das niederländische Unternehmen Unicaresoft gewonnen. Das Gericht untersagte der Firma, weiterhin den Namen "MSNLock" für seine Kinderschutz-Software zu verwenden. Das Programm wurde im Vorfeld bereits in Benzoy umbenannt. Das Gericht gab aber auch weitergehenden Forderungen Microsofts statt.

Demnach muss Unicaresoft alle Domains herausgeben, die in denen die Buchstabenfolge MSN vorkommt. Das Unternehmen muss Microsoft außerdem 18.000 Dollar Anwaltskosten erstatten.

Unicaresoft-Chef Gerard Ghazarian nannte das Urteil "lächerlich". Vor Gericht habe man beispielsweise zur Verteidigung ausgeführt, dass auch zahlreiche andere Web-Seiten das Kürzel MSN verwenden. Gegen diese ging der Software-Konzern trotz anderslautender Zusicherung nicht vor.

Ghazarian geht davon aus, dass die Firma Microsoft ein Dorn im Auge war, weil sie die Nutzung des MSN Messengers einschränkt. Dies sei schlecht für die Werbeeinnahmen.

Jacqueline Smit, Leiterin der niederländischen Niederlassung des Konzerns wies dies aber zurück. Es sei nicht um das Produkt gegangen. Man habe lediglich die Markenrechte verteidigt.
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