30 Monate Haft für Betreiber von Warez-FTP-Server

Recht, Politik & EU In den USA wurde ein Mann zu 30 Monaten Haft verurteilt, weil er urheberrechtlich geschützte Software, Musik und Filme zum Download anbot. Der 26-jährige David M. Fish betrieb nach Angaben des Justizministeriums einen größeren Warez-Server.

Auf dem Rechner sollen sich rund 13.000 geschützte Werke und Produkte befunden haben. Der FTP-Server war den Angaben zufolge von August 2004 bis Juli 2005 im Betrieb.


Zuvor soll Fish bereits an einer anderen Warez-Seite beteiligt gewesen sein. Laut Auswertung der Logfiles von Januar 2003 bis April 2004 hat er von diesem 373 Software-Titel herunter- und 131 selbst heraufgeladen. Ferner verschaffte er sich durch das Knacken von Kopierschutzsystemen Zugang zu den Daten, hieß es.

Im Anschluss an die Haftstrafe beginnt laut dem Urteil eine dreijährige Bewährungsfrist. In dieser Zeit darf Fish keine Computer oder andere Geräte, die sich zur Verletzung von Urheberrechten eignen, verwenden.

Die Verhaftung Fishs erfolgte im Rahmen der Operation Copycat. Dabei handelt es sich um einen Schlag gegen die Warez-Szene, die in der gesamten USA zu rund 40 Strafverfahren führte.
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3 jahre keinen pc benutzen? das wäre mein untergang XD ... zum thema: hart aber gerecht ... wer was haben will, solls kaufen oder open source nutzen..
 
@Erazor84: oder sich nicht erwischen lassen :)
 
@Erazor84: Das ist so ein beknacktes Urteil, wie es gerne US-Richter verhängen. Es ist sowieso nicht überprüfbar, ob jemand einen PC nutzt oder nicht, außer man stell ihm einen 24-Stunden-Aufpasser zur Seite.
 
@Erazor84: Du hast dennoch nichts verstanden. Die Betreiber haben sich der Verbreitung schuldig gemacht... das ist der springende Punkt. Die Raubkopien dort waren kein Eigenbedarf und tatsächlich genutzten Dinge, sondern dienten der Bereitstellung für andere. @Der_Heimwerkerkönig: Richtig, alles was sich nicht zuverlässig überprüfen lässt sollte nicht überprüft werden und man sollte es lassen... Geschwindigkeitsbegrenzungen sind auch schwachsinn, und ja, Gesetze überhaupt, kann ja keiner jeden permanent überprüfen...
 
@ mibtng: naja, sagen wir es mal so: er hat ja nach den 30 Monaten sicher eine Adresse. Die poizei weiß ja selbsverständlich diese auch. Jetzt kann die Polizei zwar kontrollbesuche abstatten oder warten, bis eine IP mit der Wohnhaft auftaucht oder einfacher, dem inet Anbieter einfach sagen, Passt auf, sollte der kerl mal einen Anschluss bestellen, bitte sofort klingeln kommen. naja, also was heißt das? er muss in die Wohnung eines Kumpels oder Freundin. Fertig!!!


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