 AMD will mit "Puma" zum Angriff auf Intels Vormacht im Notebook-Markt blasen. Nach Angaben des Chipherstellers sollen bereits rund 100 Notebook-Designs in Arbeit sein, die auf der für Juni geplanten neuen Plattform basieren.
Dies sei als Zeichen für eine breite Unterstützung aus der PC-Industrie zu werten, weil die Zahl der geplanten Geräte doppelt so hoch liegt wie bei der Einführung von AMDs letzter Plattform für Notebooks. Die ersten Geräte auf Basis von "Puma" werden wahrscheinlich im Juni auf der Computex Messe in Taiwan vorgestellt.
AMD will mit der neuen Plattform vor allem durch eine größere Energieeffizienz und verbesserte Grafikleistung punkten. Teil von "Puma" ist auch der neue AMD Turion X2 Ultra Prozessor, dessen Codename bisher "Griffin" lautete. Außerdem wird es Varianten mit einer integrierten Grafiklösung und dem ATI Radeon HD 3400 Grafikchip geben.
Die WLAN-Konnektivität wird anders als bei Intel über Chips von Drittanbietern realisiert und soll alle Standards von a bis g zu n unterstützen. Auch wenn auf der Computex auch die neuen Plattformen von Intel und VIA zu sehen sein werden, will sich AMD aus der Masse lösen.
Dabei setzt man vor allem auf die für "Puma" geplante Unterstützung für die Hybrid-CrossFire-Technologie. Diese ermöglicht je nach Auslastung eine Umschaltung zwischen integrierter Grafiklösung und 3D-Zusatzgrafikchip, um so zwar stromsparend arbeiten zu können, bei Bedarf aber immer ausreichend 3D-Leistung abrufbar zu machen.
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