E-Plus: Billig-Marken lassen die Kasse klingeln

Wirtschaft & Firmen Der Mobilfunkbetreiber E-Plus profitiert deutlich von seinen Billg-Marken. Der Anteil der Nutzer bei Base, Simyo, Tschibo und anderen Angeboten liegt inzwischen bei 55 Prozent. Insgesamt zählt die E-Plus-Gruppe 15,4 Millionen Teilnehmer.

Das entspricht einem Zuwachs von 576.000 gegenüber dem Vorquartal und einem Plus von 2,2 Millionen in den vergangenen zwölf Monaten. Die seit Mitte 2005 gestarteten Eigen- und Kooperationsmarken zählen 8,4 Millionen Nutzer.


Das verhalf dem Unternehmen zu einer weiteren Steigerung der Ergebnisse. Die Umsätze im Mobilfunk wuchsen im Jahresvergleich um 6,8 Prozent von 660 Millionen Euro auf 705 Millionen Euro. Der Marktanteil stieg damit nach Berechnungen der Tochter des niederländischen Telekommunikationskonzerns KPN von 13,5 Prozent im Vorjahr auf etwa 14,7 Prozent. Umsatzmindernde Faktoren wie die geringeren Roaming-Entgelte und niedrigere Terminierungsentgelte, die die Bilanzen der Konkurrenz belasteten, konnten demnach kompensiert werden.

Die gestiegenen Umsätze wurden bei gleichzeitig sinkenden Kosten erzielt. Diese Ausgaben lagen den Angaben zufolge 20 Prozent unter dem Vorjahreswert. Erreicht wurde dies unter anderem durch das Outsourcing von Geschäftsprozessen. Als Ergebnis legte der EBITDA-Gewinn im abgelaufenen Quartal um 12,3 Prozent auf 284 Millionen Euro zu.

"Seit über zwei Jahren wachsen wir deutlich positiv gegen den Trend. Das laufende Geschäft zeigt, dass wir 2008 an die Erfolge anknüpfen können", sagte E-Plus-Chef Thorsten Dirks. Das Wachstum stütze man durch neue Partnerschaften und strategische Zukäufe insbesondere im Vertrieb. Mit einem weiteren Ausbau des Netzes und neuen Tarifen wolle man in diesem Jahr auf den Zuwachs bei Datendiensten reagieren, so Dirks.
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Naja klingt doch alles gut und schön. Wann wohl die erste Entlassungswelle kommt um den Profit zu maximieren?
 
@Balder: Das Leben ist nunmal kein Ponyhof. Es dreht sich alles um Geld, ob man will oder nicht.
 
@Zoki: die frage ist nur, wie lange das noch so ist. ich sehe in geld keine wirkluch große zukunft mehr.
 
@Kalimann: Geld, Kartoffeln, Mars-Moneten oder Sex...Zahlungsmittel ist Zahlungsmittel. Egal wir rum man es dreht, es geht wieder darum.
 
@Kalimann: Worin bitte dann? Was willst du denn als Tauschmittel für Waren und Dienstleistungen einsetzen? Schöne runde Kieselsteine??


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