Yahoo lässt Microsofts Ultimatum tatenlos vergehen

Wirtschaft & Firmen Am Samstag ist das von Microsoft gestellte Ultimatum verstrichen, mit der man den Portalbetreiber Yahoo zur Annahme des Kaufangebots in Höhe von 31 US-Dollar pro Aktie bewegen wollte. Nun ist der Weg für eine feindliche Übernahme frei.

Nach wie vor verlangt Yahoo einen höheren Kaufpreis, doch Microsoft ist nicht bereit sein Angebot zu erhöhen. Erst am Freitag hatte Microsoft wiederholt, dass man von Yahoo enttäuscht ist, da sich die Transaktion so lange hinzieht. "Wir haben ein Angebot auf den Tisch gelegt, das jeder vernünftige Mensch als großzügig bezeichnen wird", sagte Microsofts Finanzchef Chris Liddell.


Sollte Microsoft sein Kaufangebot nun wie erwartet zurückziehen, erwartet man hohe Kursverluste der Yahoo-Aktie. Seit dem Angebot von 31 US-Dollar pro Aktie ist das Papier von 19,18 Dollar im Februar auf 26,80 Dollar am vergangenen Freitag im Wert gestiegen. Ohne die geplante Übernahme könnten die Investoren ihr Interesse verlieren.

Microsoft will in den nächsten Tagen bekannt geben, welches Vorgehen angestrebt wird. Zur Wahl stehen eine feindliche Übernahme, bei der das Kaufangebot direkt an die Aktionäre gerichtet wird, sowie ein kompletter Rückzug von der Yahoo-Übernahme. In den letzten Tagen machten sich im Microsoft-Management starke Zweifel an der geplanten Investition breit.
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naja hat wohl der finanzchef von ms nen korb gekriegt... Nächste Woche kommt google um die ecke und zahlt 36+ $ pro aktie :P
 
@O-Saft: Google wird Yahoo aus wettbewerbsrechtlichen Gründen nicht kaufen können.
 
@swissboy: Wär mir da nicht so sicher. Suchmaschinen gibts wie Sand am Meer,nur nutzen tut die keiner, :-) Und das restliche Geschäftsfeld von Yahoo sollte eigentlich auch nur bedingt ein Hindernis für Google darstellen, das sich mit den "richtigen" Anwälten auch bewerkstelligen lassen wird. Denn nach deiner Logig dürfte Microsoft so gut wie gar nix mehr kaufen. :-)
 
@misthaufen: Viele kleine Suchmaschinen greifen aber auf auf die Technologie von Google, Microsoft, Ask oder eben Yahoo zurück… Ausserdem geht es hier nicht nur um den Suchmaschinenmarkt sondern auch um das Werbegeschäft im Netz: wo Google nun mal jetzt schon einen beachtlichen Kundenanteil verzeichnen kann…
 
@misthaufen: Du hast es nicht verstanden. "wettbewerbsrechtlichen Gründen" ist sowas wie Quasi-Monopolisierung bzw. Monipolisierung. Und daher kann Google Yahoo nicht einfach mal eben 'einkaufen'. Dass es Suchmashcinen 'wie Sand am Meer' (die wierklich auf Technologien bzw. sogar Ressource - offen - von Microsoft, Google, Ask und Yahoo zugreifen) gibt, die nur keiner nutzt, tut nichts dabei zu Sache. Wenn wir mal Microsft nehmen, so gibt es da auch viele andere Programme, die eniger Leute nutzen, und dennoch darf auch Microsoft nicht alles. MfG Fraser


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