Microsoft will deutschen Schülern Urheberrecht lehren

Microsoft Microsoft hat anlässlich des so genannten "Tag des Geistigen Eigentums" eine neue Schulinitiative ins Leben gerufen, mit der man dafür sorgen will, dass Schüler besser über das Urheberrecht informiert werden. Den Startschuss gab Bundesjustizministerin Brigitte Zypries heute in Berlin.

Die neue Kampagne mit dem Slogan "Originale setzen Zeichen" ist Teil der Initiative "Sicherheit macht Schule", die eine verantwortungsvolle Mediennutzung fördern soll. Im Rahmen des Projekts stellt Microsoft nun auch Unterrichtsmaterialien für Lehrer zum Thema Urherrecht zum Download bereit.


Mit "Originale setzen Zeichen" will Microsoft Schülern ab 12 Jahren die Bedeutung und den Wert von geistigem Eigentum vermitteln. Die online abrufbaren Unterrichtsmaterialien für die Schulfächer Geschichte, Sozialkunde, Wirtschaft, Mathematik, Deutsch, Kunst, Naturwissenschaften und Informatik sind auf die Lehrpläne der Bundesländer abgestimmt.

Ziel ist es, die Schüler zur kreativen Auseinandersetzung mit immateriellen Werken zu animieren. Die Lehrmaterialien beinhalten zum Beispiel Module, um in der Mathematikstunde Daten zum Urheberrecht statistisch darzustellen oder im Deutschunterricht einen Aufsatz zu verfassen und diesen anschließend im Internet zu veröffentlichen.

"Ideen-Klau im Zeitalter von Internet ist heutzutage ein Leichtes und die Hemmschwelle dementsprechend niedrig. Deshalb ist der Respekt vor dem geistigen Eigentum anderer und das Bewusstsein für die Notwendigkeit, Originale zu schützen, gerade bei Kindern und Jugendlichen noch wenig ausgeprägt. Illegales Fälschen wird leider noch zu oft als Kavaliersdelikt betrachtet", erklärt Dorothee Belz, Director Law and Corporate Affairs bei Microsoft Deutschland.

Weitere Informationen: Microsoft Lehrmaterial zum Urheberrecht
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Frau Zypries sollte sich mal lieber darum kümmern, dass das Abmahnrecht nicht durch irgendwelche Kasper, die sich Anwälte schimpfen, nicht mehr missbraucht werden kann. Inzwischen gibt es schon fast nichts mehr was nicht abgemahnt wird. Angefangen von ebay Auktionen wo man aufgrund von "Bilderauswertungen" beschuldigt wird gefälschte Sachen zu verkaufen, über Filesharing bishin zu Falschparken - ja richtig gelesen. Falschparker können jetzt auch abgemahnt werden. Das hat nichts mehr mit dem Wettbewerbsrecht zu tun, sondern nur noch um das schnelle Geld.
 
@Schnubbie: Das stimmt. Aber Zypries sollte, bevor sie ueberhaupt irgendwas labert, wissen, was das ist, was sie da sagt. Also sprich, mal das Internet kennenlernen. ^_^
 
@StefanB20: ....War das eine Anspielung auf eine Ausstrahlung im TV als Kinder Politiker interviewt haben bezüglich "Internet und Webseiten"? :)
 
lol welcher lehrer wird das denn machen? Ich würd lieber den stoff durchbringen, anstatt den schülern solchen quark zu zeigen und dann in mathe "Daten zum Urheberrecht statistisch" darstellen, mit Daten u.a. von der GVU
 
@t-master: Der Lehrer soll den Stoff durchbringen? Das machen die Schüler in der Hofpause :-)))


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