Hersteller & Analysten einig: RAM-Preise ziehen an

Speicher Die Preise für DRAM-Chips werden in den kommenden Monaten wieder steigen. Diese Prognose bestätigte das Marktforschungsunternehmen iSuppli. Zuvor hatten bereits mehrere Hersteller entsprechende Erwartungen geäußert, allerdings mit unterschiedlichen Zeiträumen. Laut iSuppli wird der Preis pro Megabyte im zweiten Quartal um rund zwei Prozent klettern. "Das schlimmste ist vorbei", hieß es in der Stellungnahme der Marktforscher.

Im vergangenen Jahr war es zu einer Überproduktion gekommen, in deren Folge die Kosten pro Megabyte massiv einbrachen. Im vierten Quartal 2007 gingen die Preise noch um 31 Prozent zurück, im ersten Quartal 2008 um weitere 17 Prozent.

Die Lager bei den Herstellern sind noch immer voller als im Normalfall. In den Vertriebskanälen hätte sich der Bestand inzwischen aber deutlich reduziert, so iSuppli-Analyst Nam Hyung Kim.

Bei den PC-Herstellern, an die die größte Menge der produzierten Chips geliefert wird, ist der Normalzustand eingetreten. Das ist für die Halbleiterindustrie insbesondere deshalb ein gutes Zeichen, weil demnächst die Bestellungen für die Produktion im dritten Quartal herausgehen. Die Fertigungsmenge bei den Geräteproduzenten wird in Vorbereitung des Weihnachtsgeschäfts ab dem Sommer hochgefahren.

WinFuture Preisvergleich: Arbeitsspeicher (RAM)
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