Millionenschwerer Streit um angeblichen Pay-TV-Hack

Die Bezahlung erfolgte allerdings auf recht eigenwillige Weise: Tarnovsky erhielt nach eigener Darstellung 20.000 Dollar in bar. Das Geld war in elektronischen Geräten versteckt, die ihm aus Kanada zugesandt wurden.

Zehn Jahre lang sei er aber auch auf regulärer Basis von Harper Collins, einer Verlagstochter der News Corp. bezahlt worden. Er arbeitete dabei unter anderem an einem Programm, mit dem die Sicherheit der Pay-TV-Angebote verbessert werden sollte.

"Ich habe nie Geld dafür erhalten, Echostar-Karten umzuprogrammieren", sagte Tarnovsky. "Jemand versucht mich hereinzulegen."

Der von den Dish-Anwälten als einer der weltweit fähigsten Hacker betitelte Tarnovsky räumte aber ein, ein Gerät namens "The Stinger" konstruiert zu haben. Dieses kann man für die Manipulation von Smartcards, wie sie zur Dekodierung von Pay-TV-Signalen eingesetzt werden, einsetzen.

Die Anhörungen in dem Prozess werden über die kommenden zwei bis drei Wochen weitergeführt. Mit der Befragung weiterer Zeugen, unter anderem aus der Hacker-Szene, will das Gericht dabei mehr Klarheit über die Vorgänge erlangen.
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