Microsoft: Kein XP-Revival - Ballmer missverstanden

Windows XP Microsoft-Chef Steve Ballmer sorgte gestern für Aufsehen, als er den Fans von Windows XP Hoffnung machte, was eine mögliche Verlängerung des Vertriebszeitraums angeht. Er hatte angedeutet, dass Microsoft seine Entscheidung, den Vertrieb Mitte 2008 einzustellen, möglicherweise noch ändern würde. Als Motivation nannte er die Rückmeldungen der Kunden. Jetzt hat Microsofts PR-Agentur alle Spekulationen über die Aussage von Ballmer zurückgewiesen und erklärt, dass sich an den Plänen für das Ende des Verkaufs von Windows XP nichts geändert hat und der Unternehmenschef von den Medien falsch verstanden wurde.

Der Vertrieb von XP werde wie geplant Ende Juni eingestellt, was man nach Auswertung des Kunden-Feedbacks auch für die richtige Entscheidung hält, hieß es weiter. Man sei sich zwar der von über 160.000 Menschen unterzeichneten Petition zur "Rettung von XP" bewusst, aufgrund eigener Umfragen unter Kunden und Partnern will man aber an den vorgesehenen Daten festhalten.

Man habe außerdem die den Rückmeldungen entsprechenden Ausnahmen geschaffen, so ein Sprecher mit Blick auf die für die neuen Billig-PCs geschaffene Möglichkeit, Windows XP Home Edition auch nach dem offiziellen Ende des Verkaufs vorzuinstallieren. Welche Kunden Microsoft im Rahmen seiner Umfragen gefragt hat, ist fraglich.
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