Laptops: Nvidia mit eigener Plattform gegen Intel

Prozessoren Der Chip-Hersteller Nvidia hat die Bereitstellung seines integrierten Chipsatzes MCP79 angekündigt. Ab Juni soll das Produkt verfügbar sein. Auf einem einzelnen Chip sind dabei Speicher-Controller, Grafikprozessor und Support für verschiedene Schnittstellen vereint. Der MCP79 soll vor allem in kompakten Notebooks in Verbindung mit Intel Core 2 Duo-Prozessoren zum Einsatz kommen. Unbestätigten Gerüchten zufolge werden aber auch VIA-CPUs unterstützt.

Der integrierte Chipsatz ist mit einem DirectX 10-fähigen GPU ausgestattet. Außerdem ist der VP3-Videoprozessor integriert. Unterstützt werden dabei HDMI 1.2-Interfaces für die Wiedergabe von hochauflösenden Inhalten.

Der MCP79 arbeitet mit Front Side Bus-Taktungen von 1.066 Megahertz. DDR2- und DDR3-Arbeitsspeicher kann mit Taktungen von 800 Megahertz beziehungsweise 1.333 Megahertz angesprochen werden. Nvidia bietet weiterhin Support für SATA/eSATA-Verbindungen mit Bandbreiten von 3 Gigabit pro Sekunde. Bis zu 20 PCIe-Lanes, Gigabit-Ethernet und High Definition Audio unterstützt der Chipsatz ebenfalls.

Bis zu sechs Varianten des MCP79 will Nvidia auf den Markt bringen. So ist beispielsweise der MCP79ML für Rechner im unteren Preissegment vorgesehen. Diesem fehlen Features wie RAID 0/1-Support, DisplayCache und DriveCache. Im MCP79GLM kommt statt GeForce ein Quadro-basierter Grafik-Controller zum Einsatz.

Mit dem Produkt will Nvidia seinen Marktanteil im Intel-Segment ausbauen. Das Unternehmen drängt dabei in die Lücke, die der Rückzug ATIs aus dem Bereich hinterlässt. Der Konkurrent wurde vom Intel-Konkurrenten AMD übernommen. Der weltweit zweitgrößte Prozessor-Hersteller hatte bereits vor einiger Zeit angekündigt, sich aus der Produktion von Chipsätzen für Intel-Systeme zurückzuziehen.

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