FBI: Gefälschte Cisco-Hardware bedroht US-Netze

Sicherheitslücken Die US-Bundespolizei FBI befürchtet massive Sicherheitsprobleme in den Netzwerken des US-Militärs und der Behörden. Ursache ist gefälschte Cisco-Hardware. Da diese vorwiegend in China hergestellt wird, sei ein ernsthaftes Sicherheitsrisiko gegeben, hieß es. Wie aus einer kürzlich öffentlich gewordenen internen Präsentation des FBI hervorgeht, ist das Problem hausgemacht. Staatliche Organisationen sind angehalten, bei Ausschreibungen den preiswertesten Anbieter zu wählen. In dem von einem harten Konkurrenzkampf geprägten Markt suchen die Anbieter deshalb ihrerseits möglichst kostengünstige Anbieter und finden diese häufig in China.

Die Preisunterschiede sind dabei beträchtlich. So kostet ein originaler 1721-Router von Cisco 1.375 Dollar. Auf dem Schwarzmarkt sind den Angaben zufolge bereits weitgehend baugleiche Modelle für 234 Dollar zu haben.

Es bestehe die Gefahr, dass auf diesem Weg gezielt Hintertüren in die Netzwerke von US-Behörden, dem Militär oder Unternehmen eingeschleust werden. Diese könnten zur Datenspionage oder für gezielte Angriffe auf wichtige Infrastruktur-Einrichtungen genutzt werden. Solche Attacken sind inzwischen kein potenzielles Szenario mehr, wie aus zu Jahresbeginn veröffentlichten Informationen des US-Geheimdienstes CIA hervorgeht.
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