Pirate Bay-Prozess kann in Justizskandal enden

Recht, Politik & EU Das Urheberrechtsverfahren gegen die Betreiber des schwedischen BitTorrent-Trackers Pirate Bay kann zu einem Justizskandal werden. Einer der ermittelnden Polizisten soll über ein Arbeitsverhältnis mit dem Musikkonzern und Kläger Warner Music verfügen. Offiziellen Angaben zufolge soll das Arbeitsverhältnis erst einige Monate nach Abschluss der Ermittlungen zustande gekommen sein. Pirate Bay-Anwalt Peter Althin kündigte aber eine genaue Prüfung des Sachverhalts an.

"Es stellt sich die Frage, wie lange die Zusammenarbeit bereits angedacht war", so Althin. "Waren entsprechende Überlegungen bereits zur Zeit der Ermittlungen vorhanden, wäre das ein juristischer Skandal."

Die schwedische Polizei war etwa 18 Monate mit dem Fall befasst, bevor im Januar offiziell Anklage erhoben wurde. Laut Peter Sunde, einem der Betreiber von Pirate Bay, könne im Fall des Polizisten ein Interessenkonflikt vorliegen. Dieser würde den Angeklagten bei der Verteidigung zugute kommen.

Die Musikindustrie fordert von Pirate Bay insgesamt 1,6 Millionen Euro Schadensersatz. Der Vorwurf lautet auf Beihilfe zu Urheberrechtsverletzungen.
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