Vodafone will mit zweifelhaften Umweltzielen glänzen
Im Geschäftsjahr 2006/2007 lagen die CO2-Emissionen durch den von Vodafone verbrauchten Strom bei 1,23 Millionen Tonnen. Der Plan für eine deutliche Reduzierung sei die richtige Entscheidung. "Es ist gut für die Umwelt und ist aus betriebswirtschaftlicher Sicht sinnvoll", sagte Sarin.
Man habe verschiedene Optionen für die Verbesserung der CO2-Bilanz geprüft und sich entschieden, den Energieverbrauch direkt in der Infrastruktur zu senken. "Es gibt keine einfache Lösung für dieses komplexe Problem, aber durch Veränderungen im Betriebsablauf und technische Innovationen ist es möglich", so der Vodafone-Chef weiter.
Ein Teil des CO2-Ausstoßes soll durch den verstärkten Einkauf von Energie aus regenerativen Quellen reduziert werden. Welche Formen hier zum Einsatz kommen, sei vom jeweiligen Land abhängig. Der kürzlich mit Orange geschlossene Vertrag zur gemeinsamen Nutzung von Infrastruktur-Bereichen habe nach Angaben des Managements allerdings kaum einen positiven Effekt. Man teile sich ausschließlich die Masten, nicht jedoch die Funkanlagen selbst.
Sarin stellte klar, dass man sich bei dem Vorhaben an absoluten Zahlen messen lassen will. Es ginge nicht darum, lediglich den CO2-Anteil im Verhältnis zum schnell steigenden Traffic in den Mobilfunknetzen zu reduzieren. Trotzdem ist das Ziel nicht so ehrgeizig, wie es auf den ersten Blick erscheint.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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