Kohlenstoff-Chip bietet 500 Terabyte Speicherplatz

Forschung & Wissenschaft Forscher der Universität Glasgow habe einen Durchbruch bei Speichertechnologien erzielt. Die in der Nanotechnologie tätigen Wissenschaftler entwickelten einen molekularen Switch, der auf einem Quadratzoll Chip-Fläche eine Kapazität von bis zu 500.000 Gigabyte ermöglicht. Der nichtflüchtige, Flash-ähnliche Speicher würde so beispielsweise die Konstruktion von portablen Media Playern erlauben, auf denen mehrere hundert Millionen Musikdateien oder Video-Clips abgelegt werden können. Die besten heute verfügbaren Geräte fassen bis zu 40.000 Songs.

"Wir haben einen Weg gefunden, die Speicherkapazitäten möglicherweise auf radikale Art zu steigern", sagte Professor Lee Cronin von der Universität Glasgow.

Basis für die Technologie sind Kohlenstoffmoleküle. Diese lassen sich durch ein angelegtes elektrisches Feld manipulieren. So können Daten gespeichert werden, die bei abgeschalteter Energiezufuhr erhalten bleiben.

Ähnlich wie herkömmliche Silizium-Dies lassen sich die Architekturen in Chip-Packages einbetten. Gegenüber den heute genutzten Halbleiter-Technologien sollen die neuen Speicher eine größere Flexibilität aufweisen.

Nachdem die Grundlagenforschung weitgehend abgeschlossen ist, wollen die Wissenschaftler nun an Fertigungstechnologien arbeiten. Wann die Technologie voraussichtlich Marktreife erlangt, ist bisher aber noch nicht bekannt.
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