Bericht: eBay könnte sich wieder von Skype trennen

Wirtschaft & Firmen Laut einem Bericht der Financial Times könnte sich das Auktionshaus eBay zum Jahresende vom VoIP-Anbieter Skype trennen. Die Zeitung bezieht sich dabei auf ein Gespräch mit dem neuen Chef des Unternehmens, John Donahoe. Bis zum Jahresende will man die Synergieeffekte beobachten. Nachdem eBay Skype im September 2005 für drei Milliarden US-Dollar übernommen hatte, hielen sich die Gerüchte über einen möglichen Verkauf hartnäckig. Nun wurden sie erstmals vom Chef des Auktionshauses offiziell bestätigt. Donahoe sagte gegenüber der Financial Times, dass man die Synergien testet. Sollte sich Skype innerhalb vom eBay-Angebot gut entwickeln, will man es behalten.

eBay hofft, dass die Integration von Skype die Kommunikation zwischen Käufern und Verkäufern verbessert. Allerdings hatte sich die neue Tochter finanziell nicht so entwickelt, wie man gehofft hatte. Trotzdem bezeichnet Donahoe Skype als ein gutes Unternehmen. So betrug der Umsatz im ersten Quartal 2008 126 Millionen US-Dollar - ein Plus von 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Im Gespräch mit der Financial Times dementierte Donahoe die Gerüchte, dass man sich auch vom Bezahldienst PayPal trennen will. Demnach erfüllt PayPal eine zentrale Funktion bei Ebay, so dass man noch viele Jahre daran festhalten möchte.
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