IBM- und Google-Mitarbeiter entwickeln neue Suche

Internet & Webdienste Diverse ehemalige Mitarbeiter der Unternehmen IBM und Google entwickeln derzeit eine neue Suchmaschine, die auf den Namen Cuill hört. Sie soll die Suche im Internet "dramatisch verbessern" heißt es auf der Webseite. 33 Millionen US-Dollar konnte man inzwischen für dieses Projekt sammeln, berichtet Golem.de. Derzeit liegen nur sehr wenige Informationen über Cuill vor. Demnach nutzt man einen komplett neuen Ansatz, "der bahnbrechende Neuerungen in Sachen Sucharchitektur und -technik mitbringen soll." Bei dem Chef des Unternehmens handelt es sich um Tom Castello, der ursprünglich bei IBM beschäftigt war.

Zuden weitern Gründern gehört Anna Patterson, die sich durch ihre Arbeit bei Google einen Namen machte. So ist sie beispielsweise für Googles großen Suchindex "TeraGoogle" verantwortlich, der 2006 seinen Betrieb aufgenommen hat. Außerdem leitete sie zwei Web-Ranking-Gruppen und war für GoogleBase und Googles Werbe-Matching-Technologie verantwortlich.

Ebenfalls an Bord ist Russell Power, der bei Google die TeraGoogle-Server betreute. Er beschäftigt sich mit Webranking und automatischer Spam-Erkennung. Die drei entwickelten den Crawler "Twiceler", der bereits seine Arbeit verrichtet und tägliche tausende Webseiten durchsucht. Wann Cuill starten soll, ist nicht bekannt.

Weitere Informationen: Cuill.com
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