Intel: Notebook-CPUs liegen 2008 erstmals vorn

Prozessoren Der Chip-Hersteller Intel rechnet damit, in diesem Jahr erstmals mehr Mobile-Prozessoren als Desktop-CPUs zu verkaufen. "Der Übergang vom Desktop zum Notebook an der Spitze der Verkaufszahlen kommt damit ein Jahr früher als gedacht", so Konzernchef Paul Otellini. Noch vor einigen Monaten hatte der Konzern eine Prognose abgegeben, nach der erst 2010 Desktop-PCs als meistverkaufte Rechnersysteme abgelöst werden. Bei den Endgeräten soll dieser Zeitpunkt nach neuen Schätzungen aber bereits im kommenden Jahr erreicht werden.

Intel sei aber auf diese Entwicklung eingestellt, so Otellini, und verwies auf die Centrino-Technologie sowie die bevorstehende Markteinführung des Atom-Prozessors. Dieser ist für preiswerte Notebooks konzipiert und soll die Verkaufszahlen bei mobilen Rechnern weiter ankurbeln.

"Wir gehen davon aus, dass kleine, preiswerte Rechner erstmals im zweiten Quartal signifikanten Einfluss auf unsere Geschäftsergebnisse haben werden", sagte Intel-Finanzchefin Stacy Smith. Die Verkaufszahlen in dem Segment steigen demnach aktuell schneller, als in den ursprünglichen Prognosen geschätzt.
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