eBay: Wettbewerbshüter untersuchen PayPal-Pflicht

Internet & Webdienste eBay Australien will ab Juni alle Bezahlungsvorgänge seiner Kunden ausschließlich über den Dienst PayPal abwickeln. Egal ob Überweisung oder Kreditkartenzahlung - alles soll per PayPal laufen. Dabei gibt es nur ein Problem: der Bezahldienst ist Teil des eBay-Konzerns, zu dem auch der VoIP-Anbieter Skype gehört. Die Entscheidung, PayPal zum einzigen Bezahlungsweg bei eBay Australien zu machen, hat nun die Wettbewerbsbehörden des Landes auf den Plan gerufen. Zuvor hatte es massive Proteste von Nutzern gegeben, weil man davon ausgeht, dass der Ansatz auch anderswo eingeführt werden soll, wenn er sich in Australien bewährt. So werden Verkäufer in einigen Ländern mittlerweile gezwungen, PayPal immer als Zahlungsoption anzubieten.

Offiziell begründet eBay die PayPal-Pflicht mit einer gesteigerten Sicherheit. Es habe bei Auktionen, die per PayPal bezahlt werden, weniger Streit und Ungereimtheiten gegeben, hieß es. Gleichzeitig hat eBay aber Kontakt zur australischen Wettbewerbskommission aufgenommen, um sich von bestimmten Regelungen freistellen zu lassen, die normalerweise eine Kartellbildung verhindern sollen.
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