Neue Namen für Embedded-Varianten von Windows

Windows Microsoft hat während der Embedded Systems Conference Silicon Valley 2008 im kalifornischen San Jose seine Pläne für die kommenden Versionen von Windows Embedded vorgestellt. Dabei handelt es sich um spezielle Varianten des Betriebssystems, die für integrierte Systeme gedacht sind, also unter anderem in Fahrkartenautomaten zum Einsatz kommen.

Die wichtigste Ankündigung war die Umbenennung der verschiedenen Varianten. So wird aus Windows XP Embedded künftig Windows Embedded Standard und aus Windows CE Embedded wird Windows Embedded Compact. Ersteres soll noch in 2008 in einer neuen Version veröffentlicht werden, während die Compact-Variante erst 2009 aktualisiert wird.


Die Umbenennung ist Teil neuer Bemühungen von Microsoft, die Zahl der Anbieter von Software für seine Embedded-Systeme deutlich zu steigern. Das Partner-Ökosystem soll künftig eine bessere Plattform zur Entwicklung von neuen intelligenten, vernetzten und Service-orientierten Geräten zur Verfügung haben, erklärte Kevin Dallas, General Manager für Windows Embedded bei Microsoft.

Dabei setzt man unter anderem auf angepasste Varianten für verschiedene Anwendungsgebiete. So soll im Laufe des Jahres 2009 Windows Embedded POSReady erscheinen, das den Nachfolger von Windows Embedded for Point of Service bildet und vor allem für Verkaufs- und Service-Anwendungen gedacht ist. Für eine ebenfalls geplante Enterprise-Version von Windows Embedded, die Windows Vista und Windows XP for Embedded Systems enthalten wird, gibt es noch keinen Termin.
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Mit Windows XP Embedded kan man da XP noch viel kleine als mit nLite machen. Schade, daß sich so wenige damit beschäftigen. Es wäre für den eePC bestimmt die bessere Alternative.
 
@vanadium: Naja, Windows XP Embedded ist ja nun mal nicht grad günstig in der Beschaffung. Außerdem ist die Programm-Suite ja eher für Embedded-Systeme wie z.B. Router oder Industrieanlagen gedacht, nicht als OS-Ersatz auf dem heimischen Desktop. Aber recht hast du durchaus, ein sehr schlankes angepasstes OS wie eben für diese ganzen Ultra-Subnotebooks wäre damit schon gut möglich.
 
@vanadium: Es gibt immerhin genug Leute, die Windows FLP auf dem eee benutzen und das genügt auch schon. :)
 
@vanadium: Also ich hab mir vor einiger Zeit für wenig Geld 2 250GB Platten gekauft. Von daher finde ich es nicht unbedingt Sinnvoll ein minikleines XP zu haben. Die Standardinstallation frißt bei heutigen Platten auch kein Brot mehr. Früher, als das Gigabyte Festspeicher noch richtig teuer war, wärs was anderes gewesen. Aber heute ist doch in jedem "Billigmarkt"-PC schon so viel Speicher drin das du theoretisch 20 XP-Vollversionen nebeneinander installieren könntest.
 
@DennisMoore: Wenn es nach der Festplatten Größe ginge, wären wahrscheinlich alle Musik Player und Brennprogramme so große wie iTunes und Nero. Ich denke du weißt, worauf ich hinaus will. Hier geht es zwar um Embedded Varianten, aber nochmal zu nLite. Man kann damit doch viel mehr machen als nur die Größe zu schrumpfen, z.B. Dienste entfernen, damit weniger Prozesse am laufen sind. Deswegen finde ich so etwas durchaus berechtigt und ich nutz es schon sehr lange. Anfänger sollte so etwas natürlich sein lassen, denn am Ende ist nLite wieder am ganzen Schlamassel schuld. MFG


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