Milliardenprojekt: 12-MBit-Internet für alle Australier

Breitband Die australische Regierung hat ein Projekt ausgeschrieben, in dessen Rahmen Investitionen in Milliardenhöhe in den Ausbau der Breitbandversorgung fließen sollen. Mit umgerechnet 5,5 Milliarden Euro soll die Infrastruktur des dünn besiedelten Kontinents auf den Stand anderer westlicher Nationen gebracht werden. In Australien sind Breitbandanschlüsse bisher meist langsamer aber teurer als in anderen Industrienationen. Die Regierung sorgt sich daher um die Wettbewerbsfähigkeit des Landes. Bisher sind trotz der oft großen Distanzen rund 64 Prozent aller Australier mit Breitbandzugängen angeschlossen. Gerade die dünne Besiedlung und die oft widrigen Umwelteinflüsse erschweren den vollen Ausbau.

Mit der jetzt bereit gestellten Milliardensumme will man den Ausbau von Glasfasernetzen ermöglichen, so dass auf lange Sicht 98 Prozent der Australier mit einer minimalen Bandbreite von 12 Megabit pro Sekunden versorgt werden können. Damit würde der fünfte Kontinent letztlich eine bessere Abdeckung haben als Deutschland.

Derzeit gibt es zwei potenzielle Bieter, die das Projekt realisieren könnten. Zum Einen will ein Konsortium um den Provider Optus ein Gebot abgeben, außerdem will der frühere Monopolist Telstra den Milliardenauftrag an Land ziehen. Bis Oktober soll eine Entscheidung fallen.
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