Online-Werber: MS macht sich für Datenschutz stark

Microsoft In der letzten Woche haben wir darüber berichtet, dass sowohl in Großbritannien, als auch in den Vereinigten Staaten Internet-Provider ihre Kunden überwacht haben. Der Grund hierfür war, dass sie ihre Werbeeinnahmen durch kundenorientierte Werbung steigern wollten.

Nun meldet sich auch Microsoft zu Wort und fordert Online-Werbefirmen dazu auf, die Privatsphäre der Nutzer besser zu schützen. Zwar gehört Microsoft im Geschäft mit Online-Werbung nicht gerade zu den großen Anbietern, dennoch fordert man die Konkurrenten nun auf, einige Regeln zum Schutz Privatsphäre der Nutzer anzuwenden.


Wie unsere Kollegen von TechHawk berichten, hat Microsoft hierfür sogar einen Vorschlag bei der US-Handelskommission eingereicht. Dieser umfasst ein fünfstufiges System von Standards, die die Privatsphäre der Webnutzer gewährleisten sollen.

Momentan ist es in der Regel so, dass die Online-Werbefirmen die Surfgewohnheiten der Nutzer überwachen um so gezielt auf den Anwender zugeschnittene Werbung ausliefern zu können. Microsoft fordert nun unter anderem, dass die entsprechenden Daten nur noch über einen begrenzten Zeitraum hinweg gespeichert werden.
Diese Nachricht empfehlen:
 
Da ist Microsoft weiter als Google!
 
du sagst es, swissboy! yeah!
 
@swissboy & B@uleK: ... macht euch doch nicht lächerlich! Als ob Microsoft aus Menschenfreundlichkeit so argumentiert. MS versucht mit allen Mitteln zu verhindern, daß ihr größter Konkurent Google noch mächtiger wird, denn im Endeffekt haben sie den Anschluß an den Online-Werbemarkt doch schon verloren, auch wenn sie mit allen Mitteln versuchen, wieder Fuß zu fassen ...
 
@ Thaquanwyn : krass, jo. ich glaub du hast mich überzeugt! yeah oO
 
Man braucht dafür nur eine einzige Regel: Daten zu Werbezwecken dürfen dann erhoben werden, wenn der Nutzer das explizit durch erklärung erlaubt. Diese Erlaubniss darf an keine andere Bedingung ( zB ein Gewinnspiel oder anderes) gekoppelt sein. Verstösse führen zu Strafverfolgung und werden mit Schadenersatz in Höhe von 10000 Euro je Verstoss geahndet.


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen

Schreiben Sie uns Ihre Meinung, bewerten Sie Kommentare oder diskutieren Sie mit anderen WinFuture.de Lesern!

Melden Sie sich jetzt kostenlos an
oder verwenden Sie Ihren bestehenden Zugang.

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

Community

  • Neue Kommentare
  • Neue Mitglieder

WinFuture wird gehostet von Artfiles

MSDN Online

News für Entwickler