Schleswig-Holstein will keine Filesharer ermitteln

Recht, Politik & EU Laut einem Bericht des Hamburger Abendblatts hat der Schleswig-Holsteiner Generalstaatsanwalt Erhard Rex auf einer Pressekonferenz zur Jahresbilanz seiner Behörde eine interessante Aussage getätigt: "Die Sicherheit in Schleswig-Holstein hängt nicht vom Filesharing ab." Seiner Meinung nach handelt es sich meist um kleine Fische und typische Jugenddelikte, die den Ermittlungsaufwand nicht rechtfertigen. Allerdings soll dies nicht zur Regel werden - in besonders schweren Fällen sollen die Staatsanwalten trotzdem ermitteln, beispielsweise bei der Verbreitung von brandneuen Kinofilmen oder Nazipropaganda.

Viele Inhalteanbieter lassen spezielle Firmen durch die Tauschbörsen ziehen, um dort die IP-Adressen der Filesharer sicherzustellen. Um den dazugehörigen Anschlussinhaber zu ermitteln, braucht man aber die Staatsanwaltschaften, die die Provider zur Herausgabe der benötgten Daten auffordern müssen. In der Vergangenheit erklärten bereits die Staatsanwaltschaften Wuppertal und Duisburg, derartige Verfahren ohne Provider-Anfrage einzustellen.
Diese Nachricht empfehlen
Kommentieren17
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

Tipp einsenden