Vista: Benutzerkontensteuerung hat sich bewährt

Windows Vista Microsoft hat mit Windows Vista die so genannte Benutzerkontensteuerung (User Account Control, UAC) eingeführt, die verhindern soll, dass die Anwender mit normalen Nutzerrechten vor der Ausführung gefährlicher Programme warnen soll. Die Warnmeldungen der UAC sind für viele Kunden gewöhnungsbedürftig. Doch genau darum geht es Microsoft offenbar - der Nutzer soll sich an neue Maßnahmen zu seinem Schutz gewöhnen, auch wenn diese Anfangs eher stören. Auf der RSA Sicherheitskonferenz erklärte David Cross, Sicherheitsspezialist von Microsoft, dass man mit der UAC absichtlich versuche, den Nutzer zu stören.

Die Benutzerkontensteuerung sei mit voller Absicht so gestaltet worden, dass sie den Anwender anfangs einige Nerven kostet. Die meisten User wären zuvor immer mit Administratorrechten unterwegs gewesen und viele Programme wären auch nur mit vollen Rechten lauffähig gewesen. Dies wollte man mit der UAC radikal ändern, erklärte Cross.

Das gesamte Windows-Ökosystem musste umgestellt werden, weil Vistas Sicherheitskonzept vorsieht, dass der Anwender normalerweise nur mit beschränkten Rechten arbeitet. Um auch die Softwarehersteller an diese Voraussetzung zu "gewöhnen", um sie zur Entwicklung angepasster und dadurch auch sichererer Anwendungen zu bewegen, wurde die UAC integriet.

Nach Angaben von Cross haben sich viele Entwickler den veränderten Bedingungen bereits angepasst. Die Zahl der Anwendungen, die UAC-Warnungen auslösen, sei mittlerweile extrem zurückgegangen. Mittlerweile würden 80 Prozent der Meldungen von einer kleinen Gruppe von nur 10 Programmen ausgelöst, die sowohl von Microsoft selbst, als auch von Drittanbietern stammen.

Bei 66 Prozent der Nutzer-Sessions würden gar keine UAC-Meldungen mehr angezeigt, auch wenn die Benutzerkontensteuerung eingeschaltet ist. Ist eine Software nämlich voll kompatibel, sieht der Anwender meist nur bei der Installation oder dem ersten Start noch eine UAC-Abfrage. Insgesamt würden 88 Prozent aller Vista-Kunden mit eingeschalteter Benutzerkontensteuerung arbeiten.

Cross erteilte der Legende, dass die Anwender die Warnungen einfach nur mit "Ja" bestätigen würden, um schnell weiterarbeiten zu können, eine Absage. Sieben Prozent der Abfragen würden mit "Nein" beantwortet, was Cross als Bestätigung sieht. Die UAC war im Vorfeld der Markteinführung von Vista massiv kritisiert worden. Verschiedene Sicherheitsdienstleister hatten ihren Nutzen angezweifelt und unterstellt, die Anwender würden sie einfach abschalten oder ignorieren.
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