Microsoft fordert mehr Sicherheit immer und überall

Sicherheit Microsoft wurde in der Vergangenheit häufig vorgeworfen, zu wenig in die Sicherheit seiner Produkte zu investieren. Die Software der Redmonder war praktisch zum Inbegriff der Unsicherheit geworden. Inzwischen steuert der Softwarekonzern kräftig dagegen - und das mit einigem Erfolg. Unter anderem setzt man auf den so genannten Security Design Lifecycle, bei dem Sicherheitsfragen schon früh in der Entwicklung einer neuen Software eine Hauptrolle spielen. Außerdem hat man mit "Trustworthy Computing" eine Initiative gegründet, die für mehr Sicherheit sorgen soll, nicht nur bei den hauseigenen Produkten, sondern auch bei denen von Drittanbietern.

Auf der RSA Sicherheitskonferenz hat Microsofts Strategie- und Forschungschef Craig Mundie nun die IT-Industrie dazu aufgerufen, sich für neue Sicherheitskonzepte stark zu machen, die einen möglichst allumfassenden Schutz bieten. Er forderte "durchgehende" Ansätze, die in allen Bereichen für Sicherheit sorgen.

Damit meint Mundie nach eigenen Angaben den dringenden Bedarf für Sicherheitslösungen, die Schutz für Hardware, Software, Daten und Nutzer in sich vereinen. Künftig könne so sichergestellt werden, dass der Anwender immer sicher sein kann, dass er vor Angriffen oder Datendiebstahl gut geschützt ist, also zum Beispiel auch Geldtransfers und Einkäufe mit dem Handy abgedeckt werden.

Als Beispiel nannte Microsoft die Verwendung von speziellen Sicherheitszertifikaten in Kombination mit hochsicheren Chips in Endgeräten, so dass ein Handy auch als Schlüssel für ein Hotelzimmer oder ähnliche Zugangskontrollen verwendet werden könnte.

Ein weiterer Ansatz ist nach Angaben der Redmonder die Schaffung eines einheitlichen Online-Identifikationssystems, das jedem Nutzer eine individuelle ID zuordnet. Mundie sprach von einer Art "Führerschein für das Internet". In dieser Hinsicht müssten aber noch Wege gefunden werden, wie der Schutz der Privatsphäre der Anwender gewährleistet werden kann.

Am Ende würde es wohl Kompromisse geben, die "Inseln der Privatsphäre" ermöglichen, prophezeite er. Microsoft lädt nun alle Interessierten ein, sich an einem offenen Dialog zu beteiligen, um die verschiedenen Konzepte für mehr Sicherheit im Netz und bei Software zu diskutieren.

Weitere Informationen: Microsoft End to End Trust
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