Indonesien blockt Zugriff auf YouTube und MySpace

Musik- / Videoportale Mindestens vier große Internetprovider aus Indonesien haben den Zugriff auf das Videoportal YouTube blockiert. Als Grund gibt man einen provokanten Film aus den Niederlanden an, in dem der Koran als gewaltanregend beschrieben wird. Das bestätigte ein Sprecher des Informationsministeriums am Dienstag. Die Sperrung der Seite folgt einem Verbot der Regierung, diesen Film im Fernsehen auszustrahlen. Der Clip von Geert Wilders, einem niederländischen Politiker, zeigt diverse Terroranschläge, unter anderem vom 11. September 2001, kombiniert mit Zitaten aus dem Koran. Wilders behauptet, dass die steigende Zahl von Muslimen in Europa die demokratischen Werte gefährdet.

Ein Sprecher des Informationsministeriums bestätigte, dass die Provider PT Telekomunikasi Indonesia (Telkom), PT Telekomunikasi Selular (Telkomsel) und PT Exelcomindo Pratama Tbk sowie Indonet den Zugang zum Videoportal YouTube blockieren. Auch das soziale Netzwerk MySpace wurde gesperrt, da auch dort der umstrittene Film gezeigt wird. Derzeit sucht man nach weiteren Internetseiten, die dieses Video anbieten.

Indonesien war ursprünglich eine Kolonie der Niederländer, so dass man sich durch den Film besonders angegriffen fühlt. Die niederländische Regierung hat sich von den Inhalten in Wilders Video distanziert. Der Präsident von Indonesien rief die Bevölkerung auf, auf die Provokation nicht mit Gewalt zu reagieren.
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