7 Prozent der Deutschen surfen noch mit dem Modem

Zugang & Provider Zu Zeiten von Internet via DSL, Kabel oder gar Glasfaser gibt es in Deutschland nur noch wenige Web-Nutzer, die sich auf althergebrachte Weise mit einem Modem einwählen. Nach Angaben der Forschungsgruppe Wahlen sterben die Modems langsam aber sicher aus. Derzeit wählen sich nur noch sieben Prozent der deutschen Surfer mit einem Modem ein, heißt es. Damit geht eine inzwischen mehr als 40 Jahre lange Ära zu Ende - die ersten Modems wurden hierzulande ab Mitte der Sechzigerjahre von der Bundespost eingesetzt.

Inzwischen ist es fast unmöglich geworden, sich mit der geringen Bandbreite eines Modems komfortabel durch aktuelle Internetangebote zu bewegen. DSL ist mittlerweile praktisch zum Standard geworden, denn im ersten Quartal 2008 waren in Deutschland 63 Prozent aller Internetnutzer mit dieser Breitbandtechnik im weltweiten Netz unterwegs.

20 Prozent der Nutzer sind aber weiterhin mit ISDN-Geschwindigkeit unterwegs, was oft nicht viel schneller ist als mit einem Modem. Blickt von hier aus nach Asien, wird schnell klar, dass es noch Einiges aufzuholen gäbe. In Südkorea zum Beispiel hat so mancher Haushalt sogar mehr als einen Internetanschluss.

Die Untersuchung der Forschungsgruppe macht deutlich, dass die Breitbandversorgung noch lange kein wirklich akzeptables Niveau erreicht hat.

Weitere Informationen: Internet-Strukturdaten 2008 (PDF)
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