Internetkriminalität: Soziale Netzwerke sehr beliebt

Spam & Phishing Alle sechs Monate veröffentlicht Symantec seinen Internet Threat Report, in dem die aktuelle Gefahren im Internet aufgezeigt werden. Laut dem neuesten Bericht haben es die Kriminellen vor allen auf die Nutzer von sozialen Netzwerken abgesehen. Die Nutzer von Diensten wie MySpace, StudiVZ oder Facebook gehen mit ihren persönlichen Daten in den jeweiligen Umgebungen leichtfertiger um, so dass es Betrüger leichter haben. Laut Symantec hatten es in den letzten sechs Monaten 91 Prozent der in den USA gehostete Phishing-Webseiten auf zwei soziale Netzwerke abgesehen. Global gesehen werden aber mit einem Anteil von 66 Prozent hauptsächlich Firmenwebseiten nachgeahmt.

Phishing-Webseiten, die es auf europäische Nutzer abgesehen haben, werden meistens auf Servern in Rumänien abgelegt. Die größte Bedrohung in unserer Region sind allerdings noch immer die klassischen Mail-Anhänge, in denen sich Würmer und andere Schädlinge verstecken. Laut Symantec sind 18 Prozent der Rechner in Deutschland mit Trojanern infiziert, die ein großes Botnetz bilden.

Symnatec schätzt den internationalen Schwarzmarkt als stabil ein - inzwischen werden hauptsächlich Zugangsdaten für Bankkonten statt Kreditkartennummern angeboten. Die Angreifer sind im Allgemeinen viel schneller geworden. Auftauchende Exploits findet man auch viel schneller in leicht zu bedienenden Web-Attack-Kits wie MPack, die vor allem für so genannte Drive-by-Downloads verwendet werden.

Weitere Informationen: Symantec Internet Threat Report (PDF)
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