Patentstreit: Microsoft soll Millionenstrafe zahlen

Wirtschaft & Firmen Im Jahr 2003 hat der Telekom-Ausrüster Alcatel-Lucent Klagen wegen Patentverletzungen gegen die PC-Hersteller Gateway, Dell und auch gegen Microsoft eingereicht. Im Streit mit Microsoft hat ein US-Gericht Alcatel-Lucent nun Recht gegeben. So entschied das Gericht im kalifornischen San Diego, dass Microsoft wegen der Verletzung zweier Patente Schadensersatz in Höhe von 367,4 Millionen US-Dollar (233,7 Millionen Euro) an Alcatel-Lucent zahlen muss. Sofort nach Bekanntgabe der Entscheidung des Gerichts, legte Microsoft Berufung gegen das Urteil ein.

Die Technologien, die Microsoft unerlaubt benutzen soll, werden in Produkten wie Outlook und Microsofts Tablet-PC-Betriebssystem verwendet. Eine weitere angebliche Patentverletzung, die mit der DVD-Wiedergabe in Windows-Betriebssystemen zusammenhängt, hat das Gericht zurückgewiesen. Hier hätte man keinen Verstoß finden können, heißt es.
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