Zwei Release-Gruppen geben nach Polizeiaktion auf

Filesharing Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) hat mitgeteilt, dass zwei so genannte Release-Gruppen ihre Arbeit wegen des wachsenden Drucks auf "Raubkopierer" eingestellt haben. Die Crews "Silent Gate" und "Post Mortem" sollen insgesamt 600 illegale Kopien in Umlauf gebracht haben.

Die GVU geht davon aus, dass der Rückzug der Gruppierungen im Zusammenhang mit der Beschlagnahmung mehrerer Server durch die Polizei in Frankfurt/Main im letzten Monat stehen. In einer "Informations-Datei" hätten sich die Hintermänner mit den Worten "Gone for good" verabschiedet, heißt es.


"Unsere Strategie trägt wieder einmal Früchte. Die Verunsicherung der Szene und der steigende Verfolgungsdruck auf die Spitze der Verbreitungspyramide streuen nicht nur Sand, sondern Kieselsteine ins Getriebe der Raubkopierer. Wir werden auch zukünftig mit aller Kraft gegen die Ersteller von Raubkopien vorgehen und so die Strukturen zerschlagen", sagte Christian Sommer, Vorstandsvorsitzender der GVU.

Die Gruppierungen sollen seit 2006 bzw. 2004 aktiv gewesen sein. Bei der GVU nimmt man aber an, dass sich verschiedene Mitglieder von "Silent Gate" und "Post Mortem" zu einer neuen Gruppe angeschlossen haben, die weiter ihren zweifelhaften Aktivitäten nachgeht.

Vielen Dank an Altmeister für den Hinweis!
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Naja, wenn die einen gehen machen die nächsten weiter, ich glaube nicht das sich dadurch etwas ändert und schon garnicht das es nun keine releases mehr geben wird.
 
[re:1] Zoki am 03.04.08 11:52 Uhr
(-1
@DarkWanderer: Und was schlägst du vor? Einfach nichts tun?
 
@Zoki: Jepp genau. Nützt ja doch nix
 
@DarkWanderer: Dieses "man muss ja was tun" gefühl sollte man manchmal einfach sein lassen, sonst macht man alles nur noch schlimmer!
 
Genau falsch! Wenn man nichts tut, unterstützt man bestimmte Machenschaften. Ich möchte hier jetzt nicht mit Vergleichen ankommen, aber einfach zu sagen:"Hach, schei** drauf, die machen doch eh was sie wollen" ist definitiv die falsche herangehensweise! Man kann nicht auf der einen Seite gegen Film- und Musikindustrie aufmucken, weil die Preise nicht stimmen und auf der anderen Seite sagen, dass es doch scheiss egal ist, wenn alle möglichen Filme und Musikstücke im Internet zum freien Download stehen. Soetwas sagen nur die, die defintiv kein Geld für genau diese Filme ausgeben!


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