Mozilla macht erste Angaben zu Plänen für Firefox 4

Software Mozilla ließ kürzlich verlauten, dass man Firefox 3 wahrscheinlich Mitte des Jahres 2008 veröffentlichen will. Die neue Version bringt eine ganze Reihe von Neuerungen mit, die dem Anspruch der Entwickler Rechnung tragen sollen, das Web für alle Anwender besser zu machen. Jetzt gibt es erste Informationen zu Firefox 4.

Mit der vierten Ausgabe ihres Browsers wollen die Firefox-Entwickler nach Angaben von Chris Beard, Vice President der Mozilla Labs, ihre Philosophie fortführen, dass sich das Produkt ständig weiter verändern muss. Geht es nach Beard, wird Firefox 4 künftig die bisher eng gesteckten Grenzen des Desktops vollständig durchbrechen, nachdem man in Version 3 nur daran kratzen will.

Dadurch soll Firefox künftig noch enger mit Webanwendungen verknüpft werden und auf lange Sicht zu einer leistungsfähigen und flexiblen Plattform dafür werden. Erste Schritte in diese Richtung unternimmt Mozilla schon jetzt mit der Entwicklung von Projekten wie "Prism" (wir berichteten) und "Weave" (wir berichteten).

Mit Prism soll der Browser zur Plattform für Webapplikationen werden auch wenn keine Internetverbindung besteht, so dass in einer fernen Zukunft kaum noch ein Unterschied zwischen On- und Offline-Anwendungen zu erkennen ist. Auf Dauer glaubt Mozilla, dass Prism zusammen mit HTML5 dafür sorgen wird, dass andere ähnliche, aber proprietäre Ansätze dieser Art, wie sie von Microsoft und Adobe geboten werden, auf Dauer überflüssig werden.

Weave hingegen soll den Browser in die andere Richtung öffnen - das Internet. Mit einer Datenbank will Mozilla sicherstellen, dass der Anwender immer so surfen kann wie er es gewohnt ist. Egal von welchem Rechner oder Endgeräte aus man im Internet unterwegs ist, alle Bookmarks oder persönliche Einstellungen sollen dank Weave immer verfügbar sein.

Mit Firefox 3 schafft Mozilla die Grundlagen für diese Zukunft. Die neu integrierte Datenbank zum Speicher von Voreinstellungen und Favoriten unterstützt die Synchronisierung zwischen mehreren Browsern aber noch nicht. Mit Firefox 4 soll auch dies möglich werden, hofft zumindest Chris Beard.

Auch die in Firefox 3 neu geschaffene "AwesomeBar", eine Art intelligente Adressleiste, ist für ihn nur ein Zwischenschritt. Künftig will er den Anwendern auch die Eingabe einfacher Begriffe oder Befehle ermöglichen, auf deren Basis dann mit Hilfe von im Hintergrund abgerufen Ergebnissen von Suchmaschinen eine passende URL vorgeschlagen werden soll.

Beard und seine Mitstreiter von Mozillas Labs hätten nach eigenen Angaben natürlich auch noch eine Vielzahl anderer Ideen, doch ihmzufolge sind Prism und Weave die Hauptprojekte, die man mit Firefox 4 in Angriff nehmen will.
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