RAM-Hersteller Elpida plant kräftige Preiserhöhungen

Hardware Der japanische Speicherhersteller Elpida, dessen DRAM-Chips auf den Arbeitsspeichermodulen diverser Anbieter zu finden sind, will seine Preise im April um 20 Prozent anheben. Damit will das Unternehmen die für die Hersteller kaum tragbare Phase extrem niedriger Preise beenden und hofft, dass die Konkurrenz nachzieht. Nach Angaben des US-Wirtschaftsdienstes Bloomberg will Elpida die PC-Hersteller in der ersten Aprilhälfte über Preiserhöhungen von 10 Prozent informieren. In der zweiten Hälfte des Monats sollen dann in einer weiteren Preisrunde erneut 10 Prozent aufgeschlagen werden. Elpida will den richtigen Zeitpunkt gewählt haben, da in der letzten Zeit die Nachfrage gestiegen ist und die Lagerbestände schwinden.

Auch die anderen DRAM-Hersteller müssen ihre Waren derzeit unter Wert verkaufen, da die Preise an den Speicherbörsen auf einem besonders niedrigen Niveau liegen. Elpia geht davon aus, dass andere Hersteller nachziehen werden, da auch sie derzeit keine Gewinne machen können. Der Markt werde so hoffentlich wieder gesunden, hieß es.

Die inzwischen wieder steigende Nachfrage soll vor allem auf die wachsende Verbreitung von Microsofts Betriebssystem Windows Vista mit seinen gegenüber dem Vorgänger höheren Speicheranforderungen zurück zu führen sein. Anders als Marktbeobachter, die weiterhin niedrige Preise prophezeit hatten, geht man bei Elpida davon aus, dass der Tiefpunkt nun erreicht und in Kürze überwunden ist.

WinFuture Preisvergleich: Arbeitsspeicher
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