Briten entwickeln "Bots" zur Jagd nach Filesharern

Internet & Webdienste Die Musik- und Filmindustrie geht seit Jahren mit rechtlichen Mitteln gegen die illegale Verbreitung von urheberrechtlich geschützten Medieninhalten vor. Dabei verlässt sie sich im Normalfall auf die Hilfe von Vertragsfirmen, die ihre Mitarbeiter das Internet nach Fällen von Urheberrechtsverletzungen durchforsten. In Großbritannien will man nun neue Wege gehen und sucht nach Möglichkeiten, den illegalen Austausch von Musik und Filmen über das Internet mit Hilfe von "Bots" zu bekämpfen, die automatisch zwischen frei zu verbreitenden und urheberrechtlich geschützten Inhalten unterscheiden können. Hintergrund soll die wachsende Popularität von einfach zu bedienenden Filesharing-Programmen sein.

Nach Angaben von Silicon arbeitet der britische Phonoverband BPI dabei mit dem Internationalen Verband der Phonografischen Industrie (IFPI) zusammen. Ergebnis der Arbeit sollen Bots und Agenten stehen, die illegal verbreitete Musik automatisch erkennen und deren Quellen ausfindig machen.

Ziel soll es sein, große Netzwerke auszuschalten, über die hunderttausende Musikstücke verteilt werden, statt gegen Einzelpersonen vorzugehen, die einige hundert Lieder verbreiten. Diese Ankündigung legt nahe, dass die britischen Plattenfirmen nicht mit der gleichen Rigorosität gegen Filesharer vorgehen wollen wie ihre amerikanischen Kollegen von der RIAA. Der US-Phonoverband verklagt regelmäßig Filesharer, auch wenn sie nur wenige Lieder angeboten haben.
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