Verhärtete Fronten zwischen Microsoft und Yahoo
Der Übernahmepoker zwischen Microsoft und dem Internetkonzern Yahoo zieht sich weiter hin. Jetzt soll es neue Gespräche zwischen den Unternehmen, die aber offensichtlich kaum Fortschritte mit sich gebracht haben. Yahoo ziert sich also nach wie vor, während Microsoft sich weigert, sein Angebot aufzustocken.
Nach Angaben des Wall Street Journal trafen Vertreter von Microsoft und Yahoo in dieser Woche erneut auf einander. Unter Berufung auf informierte Kreise berichtet das Blatt, dass Microsoft eine Erhöhung des Kaufpreises weiter ablehnt, während Yahoo weiterhin darauf besteht.
Zuletzt hatten Microsoft und Yahoo vor vier Wochen Gespräche geführt, nachdem es zuvor sechs Wochen lang vollkommen still geworden war, seit Microsoft sein Angebot vorgelegt hatte, für jede Yahoo-Aktie 31 US-Dollar zu zahlen. Yahoo hatte die Offerte als zu niedrig abgelehnt.
Ursprünglich hätte Microsoft so fast 45 Milliarden US-Dollar für die Übernahme gezahlt. Durch einen sinkenden Kurs der Aktie des Softwarekonzerns ist der Wert des Angebots mittlerweile auf rund 42 Milliarden US-Dollar bzw. etwas mehr als 29 US-Dollar je Aktie gefallen. Yahoo soll unbestätigten Angaben bis zu 40 US-Dollar je Aktie fordern.
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