Kindle: Hohe Nachfrage nach Amazons Bücher-iPod

Hardware Im November 2007 brachte der Online-Einzelhändler Amazon in den USA mit Kindle ein portables Lesegerät für elektronische Bücher auf den Markt, das von vielen auch gern als "Bücher-iPod" bezeichnet wird. Offenbar kann der Hersteller die hohe Nachfrage nicht befriedigen.

Der Chef des Unternehmens, Jeff Bezos, veröffentlichte in der letzten Woche einen Brief, in dem er seinen Kunden verspricht, die Lieferengpässe beseitigen zu wollen. Derzeit müssen Interessenten teilweise mehr als sechs Wochen auf ihre Bestellung warten. Die Auftragsfertiger kommen mit der Produktion nicht hinterher.

Laut Bezos war die erste Charge des Kindle getauften Gerätes bereits nach wenigen Stunden ausverkauft. Seitdem versucht man den Produktionsprozess zu optimieren. Wie lange man dafür noch benötigen wird, verriet der Amazon-Chef nicht. In den kommenden Wochen soll der Bücher-iPod wieder verfügbar sein und im Idealfall direkt am Tag der Bestellung ausgeliefert werden.


Wie viele Exemplare bereits verkauft werden konnten, verrät Amazon nicht. Aus diesem Grund lässt sich nur schwer einschätzen, ob Kindle wirklich so beliebt ist wie Amazon-Chef Bezos angibt, oder ob man nur mittels einer künstlichen Verknappung den Eindruck einer hohen Nachfrage erzielen will.

Kindle ist für stolze 399 US-Dollar erhältlich - auch der erste iPod von Apple trug dieses Preisschild. Im Vergleich zu ähnlichen Geräten anderer Hersteller verfügt Kindle über eine Verbindung zum Internet, so dass man überall neue Bücher herunterladen kann. Auch Tageszeitungen können über das "Whispernet" abonniert werden.

Das lästige Anschließen an den PC entfällt also - ein wichtiger Punkt, in dem sich Kindle von der eher erfolglosen Konkurrenz unterscheidet. Das Whispernet umfasst aber auch noch andere Dienste, beispielsweise den kostenlosen Zugriff auf die freie Online-Enzyklopädie Wikipedia.

Weitere Informationen: Amazon Kindle
Diese Nachricht empfehlen:
 
hm... hör zum erstenmal von dem teil. hätts gern mal in der hand ums besser beurteilen zu können. würd um den preis nämlich eher zu einem eee oder subnotebook greifen.
 
@k1rk: Der Vergleich mit dem eePc wäre wirklich interessant! Stelle mir aber vor, dass der Kindle einerseits vom Display her fürs lesen optimiert ist und andererseits die Onlinedienste mit dem eePC nicht nutzbar sind. Ausserdem ist er von der Akkulaufzeit besser als der eee
 
Ich finde das Gerät eigentlich äußerst unpraktisch. Ein Notebook ist imho besser und hat mehr Funktionen als Kindle (wer kam überhaupt auf so einen Namen!?). Dass die Nachfrage so hoch ist, kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.
 
Ich find es auch höchst unpraktisch. Der Vorteil eines Printmediums ist ja auch ein Stückweit Mobilität. Dafür find ich den Kindle einfach zu groß. Wie wird der Kostenlose Zugriff auf Wikipedia realisiert? Entweder durch eine Offline Variante oder durch Wlan + Hotspot (wodurch aber wieder Kosten entstehen).
 
ja, der "erste" kindle ist zu teuer und zu klobig, die vorteile zur papierversion sind einfach nicht gross genug. das gerät mit einem notebook oder subnotebook zu vergleichen ist meiner meinung nach aber totaler quatsch da sich niemand mit diesen geräten ins bett, auf die couch oder in die bahn setzt um regelmässig ganze bücher zu verschlingen. akkulaufzeit, bildschirm...das spricht ja total dagegen. ich suche ein echtes digitales lesegerät. aber wie gesagt, nicht zu dem preis in der grösse :o)


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen

Schreiben Sie uns Ihre Meinung, bewerten Sie Kommentare oder diskutieren Sie mit anderen WinFuture.de Lesern!

Melden Sie sich jetzt kostenlos an
oder verwenden Sie Ihren bestehenden Zugang.

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

Community

  • Neue Kommentare
  • Neue Mitglieder

WinFuture wird gehostet von Artfiles

MSDN Online

News zu IT Pro- und Dev-Tools