Intel: Billig-Laptop "Classmate" kommt nach Europa

Hardware Immer mehr namhafte Unternehmen drängen mit so genannten Billig-Laptops auf den Markt. Angefangen von dem "One Laptop per Child"-Projekt, welches es nur für Entwicklungsländer gibt über ASUS und MSI bis hin zu Intel mit seinem "Classmate"-Laptop.

Ähnlich wie die tragbaren Computer beim "One Laptop per Child"-Projekt, sollte auch der "Classmate"-Laptop von Intel ursprünglich nur in Entwicklungsländern verkauft werden. Beeindruckt von dem großen Erfolg des Eee PC, will Intel den Billig-Laptop nun jedoch auch in Europa und den Vereinigten Staaten verkaufen.


Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters erklärte Intel-Managerin Lila Ibrahim, dass die zweite Generation des "Classmate"-Laptops, die dann auch hierzulande verfügbar sein wird, etwa 250 bis 350 US-Dollar (160 - 230 Euro) kosten wird. Bislang sind die Intel-basierten Laptops in Mexiko, Indonesien und Indien auf dem Markt.

Wie Ibrahim erklärte, gab es sowohl in den Vereinigten Staaten, als auch in Australien bereits erste Pilot-Versuche mit dem Laptop in Schulen. Damit wollte man die Akzeptanz des Gerätes testen. Ein genauer Veröffentlichungstermin für den europäischen Markt ist derzeit nicht bekannt.
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Kauft nur alle diesen Billigmist! Was für Entwicklungsländer mit Subventionen noch sinnvoll ist, hat auf dem europäischen Markt nichts verloren. Unter diesem Billigwahn leiden doch immer die Qualität und der Arbeitsmarkt. Wer das unterstützt, braucht sich nicht über miese Qualität, schlechten Support und steigende Arbeitslosenzahlen zu beschweren...aber "Geiz ist geil" ist wahrscheinlich immer noch "IN".
 
@tommy1977: So ein schmarrn! Es kommt doch immer darauf an für was man einen Laptop braucht! Wenn ich einen leistungsstarken PC zum Spielen / Arbeiten habe und nur fürs Surfen einen Laptop brauche, ist so ein Laptop optimal! Was nützen mir die Laptops bei Media Markt und co. wo ein haufen Programme mit dabei sind die ich nicht brauche und auch nicht nutze, aber diese mitbezahlen muss? Jeder Kauft dass was er braucht, also lass die Leute selber Entscheiden was sie wollen und was nicht! Nicht jeder kann sich ein Applebook oder ähnliches leisten :)
 
@tommy1977: Falsch! Wer seinen PC nur nutzen will, um Emails zu lesen, zu chatten oder um Briefe zu schreiben, der braucht keinen Dual- oder Quadcore Rechner mit 2 GB Arbeitsspeicher. Für solche Zwecke eignen sich solche Modelle wie die von ASUS oder Intel hervorragend. Es kauft sich ja auch nicht jeder nen Ferrari, nur um damit zur Arbeit zu kommen. Von schlechter Qualität kann außerdem auch nicht die Rede sein. Und Support erhält man ebenso. Es handelt sich ja schließlich nicht einfach nur um alte Kisten, die gebraucht verkauft werden oder Jahre lang in der Ecke rumstanden, sondern um neue Entwickungen. Und das bringt mit Sicherheit keine höheren Arbeitslosenzahlen. Die müssen ja auch erst entwickelt und produziert werden.
 
@ck^&noneofthem: Hm...sieht man ja, was z.B. am DSL-Markt los ist. Alles bieten sie billiger und billiger an...und was passiert? Genau...die Mitarbeiter arbeiten für nen Hungerlohnt und der Support wird auf ein Minimum begrenzt. Aber nach außen zum Kunden stehen die Preise ja sooo toll da. Wie verblendet sied ihr eigentlich, um das nicht zu verstehen? Ihr glaubt doch nicht wirklich, dass man für Preise um die 200,- € einen Laptop so gewinnbringend verkaufen kann, dass die Kosten gedeckt sind und die Mitarbeiter halbwegs vernünftig verdienen? Wenn das Nischenprodukte bleiben und andere Sparten den Minigewinn aufstocken...ok...aber ich befürchte schlimmes bei diesem Billigwahn.
 
@tommy1977: Gebe dir vollkommen recht. Diese ganze Geiz ist Geil Mentalität nervt mich gewaltig. Ich bin Student und habe auch nicht das dicke Geld. Trotzdem sollte man sich bewusst sein was mobile Geräte mitlerweile Leisten und sowas sollte auch mit einem anständigen Verhältnis zum Preis von Kunden gewürdigt werden. Ein Laptop mit 9 Zoll Display für den Preis von einem Smartphone mit Vertrag? Auf wessen Kosten wird das ausgetragen...wie du schon sagtest den Mitarbeitern z.B. Aber so ist sie nun mal unsere Wegwerfgesellschaft.


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