Google darf Marke "GMail" in Europa nicht schützen

Wirtschaft & Firmen Der Suchmaschinenbetreiber Google kann die Marke seines E-Mail-Dienstes GMail in Europa nicht schützen lassen. Das Office of Harmonization for the Internal Market (OHIM) teilte mit, dass Verwechslungsgefahr mit einer bereits in Deutschland registrierten Marke besteht.

Bereits im Jahr 2000 meldete der Unternehmer Daniel Giersch den Begriff "G-Mail ...und die Post geht richtig ab" hierzulande an. Er betreibt unter diesem Namen einen Briefzustelldienst, der auch auf das Internet ausgedehnt werden soll. Bereits seit dem Jahr 2004 streitet sich Google mit Giersch. Seitdem wird GMail in Deutschland als "Google Mail" angeboten.

Google hat nun die Möglichkeit, die jüngste Entscheidung vor dem Europäischen Gericht Erster Instanz anzufechten. Dabei handelt es sich um das zweithöchste Gericht in der Europäischen Union. Ob der Suchmaschinenbetreiber diese Möglichkeit wahrnehmen wird, ist noch nicht bekannt.
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Google hat doch genug Geld, die sollen dem einfach 10 Millionen überweisen und gut is...
 
@fleischi: So wie es MS schon in den 80er-Jahren immer machte? Wenn sich Google wirklich solche Geschäftspraktiken aneignet, kriege ich wirklich Angst vor einer neuen Monopolstellung ^^
 
@fleischi: Ich glaube eher es geht darum, daß Google die Marke für lau will und gerade nicht "einfach 10 Millionen überweisen" will.
 
@Astorek: Und was hat Google anderes als ein Monopol bei Suchmaschinen?
 
@vbtricks: Abgesehen vom "Einsatzgebiet" unterscheiden sich MS und Google noch ziemlich stark: MS ist schon so stark am Markt präsent, dass man sich genannten Markt ohne MS eigentlich nicht mehr vorstellen kann. Google, obgleich es eine Monopolstellung einnimmt, ist da noch vergleichsweise wackelig unter den Füßen, außerdem gibts Konkurrenten die in allen Belangen noch(?) mithalten können. Bekäme es Google mit einem handfesten Skandal zu tun (man stelle sich vor, es würden versehentlich alle möglichen Suchanfragen mitsamt eindeutiger Nummer öffentlich zugänglich gemacht werden), hätte Google sicherlich erhebliche Mühe, die Monopolstellung zu halten...


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