EU-Beschwerde? TrueCrypt-Macher drohen Microsoft

Wirtschaft & Firmen Die Entwickler des beliebten Verschlüsselungstools TrueCrypt erwägen, eine offizielle Beschwerde gegen Microsoft bei der Europäischen Kommission einzulegen. Man verlangt, dass die Redmonder die API für Hibernation unter Windows offenlegen. Das Open-Source-Tool TrueCrypt unterstützt seit der Version 5.1 auch Hibernation für verschlüsselte Systempartitionen. Allerdings kam es in diesem Zusammenhang zu einer Sicherheitslücke - die Hibernation-File konnte unverschlüsselt auf die Festplatte geschrieben werden. Ein Angreifer könnte dann ohne Probleme die Schlüssel auslesen, um damit die Partition oder den Container zu entschlüsseln.

Wie die Kollegen von heise Security berichten, bestätigten die Entwickler von TrueCrypt, dass es unter Umständen dazu kommen könnte, dass die Hibernation-File unverschlüsselt gespeichert wird. Allerdings betrifft das Problem nicht nur TrueCrypt. Alle Entwickler von Programmen zur Festplattenverschlüsselung haben damit zu kämpfen, da es keine Dokumentation der Hibernation-API von Microsoft gibt.

Nun bereitet man eine Beschwerde bei der Europäischen Kommission vor. Sollte diese den aktuellen Zustand nicht ändern, will man sogar eine Beschwerde wegen Wettbewerbsbehinderung einlegen. Damit könnten die Entwickler Erfolg haben, denn seit Windows Vista bietet Microsoft mit BitLocker ein eigenes Tool zur Verschlüsselung von Systempartitionen an.

Download: TrueCrypt Setup 5.1a.exe (2,5 Mb)
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