Microsoft & Intel wollen Multicore-Forschung fördern

Software Microsoft und Intel haben für heute eine Veranstaltung angekündigt, auf der man gemeinsame Forschungs- vorhaben im Bereich der Mehrkernprozessoren und der dazugehörigen Software bekannt geben will. Das Wall Street Journal hat allerdings schon vorab ausführliche Informationen zu den Plänen veröffentlicht. Den Angaben zufolge wollen Microsoft und Intel zusammen forschen, um die seit geraumer Zeit erhältlichen Dual- bzw. Multicore-CPUs endlich effektiver nutzbar zu machen. Die Prozessoren verfügen zwar schon lange über mehrere Rechenkerne, doch nur die wenigsten Software-Produkte nutzen die dadurch entstehenden Möglichkeiten.

Der Großteil der Forschungsarbeit soll angeblich an der Universität von Kalifornien in Berkeley stattfinden. Laut Medienberichten arbeitet dort schon seit Januar ein 14-köpfiges Team von Wissenschaftlern im Auftrag der Konzerne. Es geht angeblich vor allem um die Entwicklung neuer Frameworks, mit denen Programmierer Aufgaben einfacher zur Berechnung auf die Kerne eines Dual- oder Multicore-Prozessors verteilen können, damit diese schneller erledigt werden.

Die Forscher suchen im Grunde nach Wegen, wie Programme für die neuen Chips auf Basis von flexiblen Standard-Modulen entwickelt werden können, ähnlich wie es bei der bisher entwickelten Software bisher üblich ist. Dabei müssen sie vor allem heraus finden, wie sie die Berechnungen dynamisch und flexibel auf die verfügbare Hardware verteilen.

Microsoft und Intel stellen 2 Millionen US-Dollar jährlich über einen Zeitraum von fünf Jahren also insgesamt 10 Millionen US-Dollar zur Finanzierung der Forschung bereit. Erste Ergebnisse sollen schon in den kommenden Monaten zu erwarten sein. Wer jetzt allerdings hoffte, dass wir noch mit den CPUs und der Software dieser Generation davon profitieren können, wird enttäuscht.

Die Forscher in Berkeley wollen sich vor allem mit dem Problem der Programmierung von Prozessoren mit dutzenden Rechenkernen konzentrieren. Die in den nächsten zwei bis fünf Jahren erscheinenden CPUs für den Massenmarkt werden nicht Gegenstand ihrer Arbeit sein, da künftige Chips wohl aus einer deutlich höheren Zahl von Kernen für verschiedene Aufgaben bestehen werden.
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