Yahoo-Übernahmepoker: Google warnt vor Microsoft

Wirtschaft & Firmen "Wie Du mir, so ich Dir" - So könnte man das derzeit vorherrschende etwas frostige Verhältnis zwischen Microsoft und dem Suchmaschinengiganten Google beschreiben. Nachdem sich die Redmonder gegen den Kauf von DoubleClick durch Google stark gemacht hatten, revangiert sich der Suchmaschinenbetreiber nun. Google erklärte, dass die Übernahme des Internetkonzerns Yahoo durch Microsoft den freien Informationsfluss im Internet beeinträchtigen könnte. Microsoft hatte im Februar fast 45 Milliarden US-Dollar geboten. Der Vorstand von Yahoo lehnte die Offerte zwar ab, die Redmonder wollen das Geschäft dennoch auf jeden Fall erfolgreich abschließen. Google-Chef Eric Schmidt zeigte sich wegen der Pläne Microsofts beunruhigt.

Es bleibe zu hoffen, dass ein Zusammenschluss der beiden Unternehmen der Offenheit des Internets zuträglich sein könne, was jedoch zu bezweifeln sei, erklärte Schmidt. Er verwies auf Microsofts Geschichte und gab zu bedenken, dass das Unternehmen schon früher Dinge getan habe, die oft Schwierigkeiten mit sich brachten.

Google sei besorgt, dass Microsoft Dinge tun könnte, die schlecht für das Internet sind, so Schmidt weiter. Er bezog sich wahrscheinlich auf das oft zweifelhafte Geschäftsgebahren des Softwarekonzerns. Die Europäische Union hat bereits mehrfach Strafgelder in Höhe von hunderten Millionen Euro gegen Microsoft verhängt, weil die Firma versucht haben soll, Wettbewerber aus dem Markt zu drängen.
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