Zum Abschied darf Bill Gates noch einmal träumen

Microsoft Microsoft-Gründer Bill Gates dreht derzeit so etwas wie eine Abschiedsrunde. Nachdem er unter anderem auch in Deutschland zu Gast war, tingelt er mittlerweile wieder durch die USA. Wie schon so oft, hat er nun erneut seine Visionen für die Zukunft des Computers zum Besten gegeben. Bei einer Veranstaltung in der US-Bundeshauptstadt Washington, D.C. erklärte er dem Publikum, dass es im nächsten Jahrzehnt noch mehr technologische Neuerungen in Sachen Hard- und Software geben wird, als in den letzten zehn Jahren. Nachdem Computer und Programme bereits einige Bereiche unseres Lebens verändert haben, wird sich dies in anderen Gebieten weiter fortsetzen, prophezeite er.

Bisher sollen noch längst nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft worden sein, so Gates weiter. Hier nun (ein letztes Mal) die Visionen des Microsoft-Gründers im Überblick:
  • Die Grenze zwischen Fernsehen und Internet verschwindet. Die Anwender können daher künftig personalisierte Nachrichten und andere Sendungen aber auch Werbung sehen. Fernseher und Computer werden verbunden oder verschmelzen ganz und gar. Die Nutzer schauen Filme lieber daheim. Insgesamt wird Fernsehen "eine ganz andere Sache".

  • Telefone können künftig noch besser mit Videos, E-Mail und anderen digitalen Medien umgehen. Durch die ständige Verbesserung von Spracherkennungstechnologien kann der Kunde künftig jederzeit Informationen über das Telefon abrufen, um zum Beispiel das nächste Restaurant zu finden.

  • Immer weniger Software läuft auf dem eigenen PC. Stattdessen wird sie als "Dienstleistung" über das Internet bereit gestellt.

  • Die Anwender erhalten neben Maus und Tastatur neue Eingabemöglichkeiten. Software für Sprach- und Handschrifterkennung wird immer populärer. Der Computer verschwindet vom Schreibtisch und wird künftig über Sprache und Bewegungserkennung zum Beispiel über ein Display in der Tischplatte oder einer Wandtafel bedient.

  • Schulen werden auf klassische Bücher verzichten und stattdessen Tablet-PCs nutzen, die tausende Seiten Lehrmaterial speichern können. Neue "Lehrbücher" werden mit umfangreichen Medieninhalten aufwarten, also zum Beispiel auch Videos enthalten.

  • Firmen und Behörden werden verstärkt auf 3D-Visualisierungen und "virtuelle Welten" setzen, um neue Interaktionsmöglichkeiten zu erschließen. Schüler werden derartige Software zunehmend zur Simulation von Experimenten verwenden.
Insgesamt blickt Gates zum Abschied voller Zuversicht auf die kommenden Jahre. Er sei sehr optimistisch, was die Zukunft der Technologieindustrie angeht. Selbst wirtschaftliche Probleme wie die drohende Rezession in den USA würden den raschen Fortschritt nicht verhindern können, so der Microsoft-Gründer weiter.
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