Windows Mobile Handys als elektronische Geldbörse

Telefonie Microsoft will mit dem RFID-Anbieter Sirit zusammenarbeiten, um gemeinsam Windows Mobile für die Nutzung in Verbindung mit der so genannten Near Field Communications Technologie (NFC) fit zu machen. Dadurch sollen Smartphones mit Microsofts Betriebssystem zu elektronischen Geldbörsen werden. Im Zentrum der Zusammenarbeit steht Sirits NFC-Technologie, die über den ISO-Standard noch hinaus geht und Smartcard und Lesegerät in einer Einheit kombiniert. Diese soll verwendet werden, um die Adaption von Technologien zur kontaktlosen Bezahlung durch die Hersteller von Windows Mobile Endgeräten zu beschleunigen.

NFC basiert auf Funktechnologie und ermöglicht den Datenaustausch zwischen zwei Geräten in einem Abstand von weniger als 30 Zentimetern. Derartige Systeme kommen schon heute vor allem bei Bezahlungssystemen und im Öffentlichen Nahverkehr zum Einsatz. Künftig soll NFC auch in Handys integriert werden.

Marktbeobachter gehen davon aus, dass in fünf Jahren bereits ein Drittel aller Handys mit NFC-Technik ausgestattet sein werden. Die Geräte kann man dann als elektronische Geldbörsen, E-Tickets oder zur Zugangskontrolle nutzen.

Microsoft ließ offen, wann die ersten Windows Mobile Geräte mit NFC auf den Markt kommen sollen. Der finnische Handyhersteller Nokia hatte vor einigen Wochen sein erstes Mobiltelefon mit NFC präsentiert. Andere Anbieter haben ähnliche Pläne, so dass es nur eine Frage der Zeit war, wann sich Microsoft in diesem Bereich engagieren würde.
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