Taliban zerstören Handy-Sendemasten in Afghanistan

Telefonie Die Taliban, eine Gruppe islamistischer Fundamentalisten, verlangten bereits im Februar von den Mobilfunkanbietern in Afghanistan die Abschaltung des Handynetzes in der Nacht. Damit will man verhindern, dass Informationen weitergegeben werden und somit Taliban-Kämpfer lokalisiert werden könnten. Bereits wenige Tage später erfolgte die Zerstörung von Handymasten in Südafghanistan, so dass die Handykommunikation in der Provinz Helmand komplett ausfiel. Dadurch wird die Kommunikation stark eingeschränkt, denn in Afghanistan gibt es derzeit nur rund 45.000 Festnetzanschlüsse. Das Handy ist für viele Leute das einzige Kommunikationsmittel.

Auch die dort tätigen Hilfsorganisationen kommunizieren über das Mobilfunknetz - fällt dieses aus, ist ihre Arbeit stark eingeschränkt. Als einzige Alternative bleiben die Satellitentelefone, die beispielsweise vom Militär eingesetzt werden und unabhängig vom Mobilfunknetz funktionieren.

In den letzten Tagen wurden bereits 10 Handymasten zerstört, mit Erfolg: In zwei Provinzen im Süden des Landes haben die Provider nachgegeben und schalten ihre Netze zwischen 17 und 7 Uhr ab. Das Kommunikationsminsterium hatte darum gebeten, den Forderungen der Taliban keine Beachtung zu schenken.
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