Rupert Murdoch will Yahoo nicht vor Microsoft retten

Wirtschaft & Firmen Seit Microsoft sein fast 42 Milliarden US-Dollar schweres Übernahmeangebot für Yahoo vorgelegt hat, versucht der Internetkonzern dies mit allen Mitteln zu verhindern. Unter anderem soll es Verhandlungen mit Time Warner und der News Corporation des Medienmoguls Rupert Murdoch geben. Murdoch soll laut Medienberichten die Zusammenlegung des Sozialen Netzwerks MySpace mit den Webdiensten von Yahoo planen. Dabei will er sich jedoch nicht auf einen Bieterwettstreit mit Microsoft einlassen, Murdoch ist also nach eigenen Angaben nicht bereit, Yahoo um jeden Preis zu übernehmen. Dies deutete er gestern gegenüber US-Medien an.

Microsoft sei finanziell einfach besser für den Kampf um die Übernahme von Yahoo gerüstet, so Murdoch in New York. Die Redmonder hatten verlauten lassen, dass man den Betreiber von Suchmaschinen und Webportalen auf jeden Fall übernehmen wolle. Erst in der letzten Woche äußerte sich Microsoft-Chef Steve Ballmer voller Zuversicht - das Angebot sei gemacht.

Microsoft will durch die Übernahme von Yahoo zum Webgiganten Google aufschließen und die eigene Position im Kampf um die Vormachtstellung im Web festigen. Mit den Webdiensten von Yahoo will man das eigene Angebot so ergänzen, das man am Ende mehr bieten kann als der derzeitige Marktführer bei Suchmaschinen und Online-Werbevermarktung.
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