OLPC: Null-Dollar-Laptop soll Wirklichkeit werden

Hardware Nicholas Negroponte, Initiator und Chef des Projekts One Laptop per Child (OLPC), hat gegenüber der Frankfurter Rundschau angekündigt, Kinder in Entwicklungsländern flächendeckend mit Laptops ausstatten zu wollen - im Idealfall kostenlos.

"100 Dollar sind abschreckend. Unser Rechner sollte und wird ein Null-Dollar-Laptop sein. Es gibt viele Wege, das zu erreichen und wir werden genau das versuchen", sagte Negroponte. Der wichtigste Schritt auf dem Weg dorthin ist die Bauteil-Integration. "Heute besteht ein XO-Laptop aus mehr als 900 Einzelteilen. Es müssen 50 werden."


Der Gründer des Media Lab am Massachusetts Institute of Technology übte scharfe Kritik am Chiphersteller Intel. "Intel kam spät, nachdem es unserem Projekt destruktiv gegenüber gestanden hatte, nutzte dann seinen Insider-Status, um noch destruktiver zu sein als vorher und zog sich dann zurück. Alles in allem eine unerfreuliche, zeitfressende Erfahrung ohne jeden technologischen Gewinn. Es ist eine große Erleichterung, dass sie endlich weg sind."

Der 100-Dollar-Laptop, der inzwischen für knapp 200 US-Dollar erhältlich ist, verkauft sich schlechter als erwartet. Ursprünglich plante Negroponte den Verkauf von Millionen XO-Laptops, stattdessen wurden von den Regierungen bisher nur einige Hundertausend bestellt.
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Das Projekt an sich ist gut, dennoch denke ich das mit kostenfreiem Schulbesuch und kostenlosem Unterrichtsmaterial aktuell mehr geholfen werden kann. Wenn dann mal alle Kinder in die Schule gehen können und in den Klassen PC's mit Internetanschluss vorhanden sind kann man über Laptops nachdenken.
 
@cathal: ich finde das ist falsches denken. man soll projekte wie diese einstellen, weil es kinder gibt die nicht zur schule gehen können, oder klassenzimmer gibt, welche keinen internetanschluss mit pc haben? Streng nach dem motto "wenn nicht alle gleich, dann niemand"?
 
@cathal: Für was braucht in der Schule Internet ?! Während meiner Schulzeit gabs zwar Internet, aber wenn eine ganze Klasse über eine ISDN Verbindung geht war das im Prinzip keine Verbindung. Und im Internet lernt man nicht wie man mit Programmen umgeht oder das 10-Finger-System. Oder Dinge lesen kann man Offline auch - was uach noch kostenvorteil ist weil man keine Bücher mehr drucken muss. usw.
 
@cathal: frei nach dem motto: "wer rennen will sollte erstmal laufen lernen!" wer von denen kann denn etwas mit einen laptop anfangen wenn er nichtmal lesen und schreiben kann? da ist ein laptop der falsche weg... aber sollen die mal die dinger verschenken dann können diese kids dann die teile verkaufen und bekommen etwas geld in die familienkasse!
 
Und der wird dann 100$ kosten?^^


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