iPhone jetzt für Entwickler offen - Apple verdient mit

Telefonie Apple hat mit einiger Verspätung das lange angekündigte Software Developers Kit (SDK) für sein iPhone veröffentlicht. Damit können unabhängige Entwickler nun eigene Software für das erste Telefon des Mac-Herstellers programmieren. Außerdem hat das Unternehmen bekannt gegeben, dass man Microsofts ActiveSync Technologie lizenziert hat. Damit kann das iPhone nun auch von Business-Kunden genutzt werden, deren Firmen Microsoft Exchange für die Unternehmenskommunikation nutzen.

Apple-Chef Steve Jobs kündigte auch eine neue Version der iPhone Firmware an, die im Juni veröffentlicht werden soll. Einige Beobachter deuten dies als ersten Hinweis auf eine geplante, überarbeitete Version des Geräts. Zusammen mit dem SDK steht nun auch ein Emulator bereit.

Damit können Entwickler ihre iPhone-Anwendungen auf dem Mac vorab prüfen. Die neue Version 2.0 der iPhone Software wird nun bereits in einer Betaversion an ausgewählte Entwickler und Unternehmen verteilt, so dass diese schon vor der Veröffentlichung an neuen Anwendungen arbeiten können.

Dass das iPhone nun auch mit Exchange Servern synchronisiert werden kann, verbessert die Chancen auf Erfolg im Business-Markt. Für viele Unternehmen ist die Möglichkeit, dass die Mitarbeiter ihre E-Mails auch unterwegs vom Exchange-Server holen können, eine Grundvoraussetzung bei der Wahl des Mobiltelefons.

Wie bei Apple üblich, will man natürlich an der von Drittanbietern entwickelten Software für das iPhone mitverdienen. Nach Angaben von Jobs will Apple mit 30 Prozent an allen Umsätzen aus dem Verkauf von iPhone-Software durch Fremdentwickler beteiligt werden.

Dafür übernimmt man allerdings auch das Hosting, Marketing und die Abrechnung. Die Entwickler sollen dann monatlich ausbezahlt werden. Apple will allerdings die Kontrolle über die Art der Anwendungen behalten oder zumindest mitbestimmen.

Zwar macht man nur eine kleine Zahl eindeutiger Vorgaben - keine Pornografie, keine Verletzungen der Privatsphäre, keine bandbreitenhungrigen Anwendungen und keine Schadsoftware oder illegale Programme - aber generell soll Apple berechtigt sein, Anwendungen unangekündigt zu beschränken.
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