"FlashBack": SanDisk zeigt neue Backup-Lösung

CeBit SanDisk präsentiert mit dem "FlashBack"-Adapter auf der CeBIT derzeit eine neue Backup-Lösung für Laptops, die wichtige Daten vor unerwarteten Systemabstürzen, oder Festplattenfehlern schützen soll. Der Adapter wird dabei in den ExpessCard-Slot des Geräts gesteckt.

Nach der Installation des Adapters, kann man auswählen, welche Daten gespeichert werden sollen. Dabei hat man die Wahl zwischen individuellen Dateien, Ordnern, oder Dateitypen. Nach der Einrichtung der Karte, werden die Daten automatisch und kontinuierlich, verschlüsselt auf einer SD-, oder SDHC-Karte gespeichert.


Ein Backup wird laut SanDisk immer dann erfolgen, wenn es eine Änderung in einer ausgewählten Datei gibt, oder wenn in einem vorher festgelegten Ordner Dateien hinzugefügt, oder gelöscht werden. Eine langfristige Planung der Backups durch die Nutzer fällt damit weg.

Um verlorene Daten wiederherzustellen, muss der Nutzer sich mit einem Passwort einloggen, die verschlüsselten Daten auf der Speicherkarte auswählen und einen Zielordner angeben. Die Lösung ist dabei zu allen Computern mit Windows 2000, Windows XP und Windows Vista kompatibel. Zusätzlich ist ein Lesegerät für SD-Karten notwendig.

Als Schutz vor Verlust, bietet SanDisk zusätzlich die Möglichkeit, die verschlüsselten Daten online abzulegen. Hierfür hat das Unternehmen einen Vertrag mit BelnSync geschlossen. Der Adapter wird ab dem 2. Quartal 2008 für etwa 29 US-Dollar verfügbar sein. Eine SD-Karte gehört nicht zum Lieferumfang.

WinFuture Special: CeBIT 2008 in Hannover
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Geht das nicht auch mit nem normalen Kartenleser und ner entsprechenden Software?
 
@szoller: Es geht doch darum, das Ganze mobil zu halten...oder möchtest du zusätzlich zum Laptop einen Kartenleser mit dir rumschleppen? Ich finde die Idee innovativ und vor allem sehr sinnvoll.
 
@szoller: ja, ist wohl so. Ich sehe da im Prinzip auch nur einen Cardreader. Vielleicht haben sie noch Speicher für einen Cache eingebaut um die Schreibzugriffe zu optimieren. Mir drängt sich jedoch die Frage nach dem Sinn dieser Backuplösung auf. Man hat keine Möglichkeit, zu einer Sicherung früheren Datums zurückzukehren (Inkrementelles Backup) und wenn ich oder ein anderes Programm die Originaldatei veränder, also z.B. den gesamten Inhalt meiner Diplomarbeit in der Datei lösche und versehentlich speichern drücke, ist sie auch im Backup leer. Der einzige Fall, in dem mir das Teil (und die Software) wirklich was nützt ist, wenn ich mein Notebook fallen lasse und die Festplatte hin ist. "Eine langfristige Planung der Backups fällt damit weg" Eben nicht! Ich komme mit dem Teil auch nicht um regelmäßige Backups meiner Daten herum.
 
@tommy1977: Heutzutage hat doch fast jedes Notebook einen Cardreader integriert :-) Meiner Meinung nach hat SanDisk dennoch versäumt, ihr Modul nicht nur Schreib- sondern auch Lese-fähig zu machen. Wäre doch viel einfacher, wenn man direkt auf die SD-Karte im Modul auch lesend zugreifen könnte, statt die SD-Karte dort herausnehmen zu müssen und extra in den Cardreader zu stecken. @textemitter: Woher willst du das wissen? Hast du das Produkt und dessen Software bereits getestet, dass du wissen kannst, dass es kein Inkrementelles Backup gibt und man nicht in der Lage ist zu früheren Versionen zurückzukehren? Nur weil winfuture dieses Feature nicht erwähnt, heißt es nicht, dass es das nicht vielleicht auch geben wird und man in der Software auswählen kann, auf welche Art und Weise Backups getätigt werden sollen :)
 
das konzept ist der timemaschine von apple sehr ähnlich. ich kann es nur begrüssen, dass user ohne viel it know how in der lage sind, ihre daten zu sichern. bedarf erkannt :o)


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