Linux: Ubuntu sammelt Ideen für neue Versionen

Linux Die Entwickler der bekannten Linux-Distribution Ubuntu haben ein neues Projekt namens "Ubuntu Brainstorm" ins Leben gerufen. Darüber wollen sie Ideen für kommende Versionen des Betriebssystems sammeln, heißt es in der Ankündigung.

Dabei orientiert man sich an dem Ideastorm-Projekt von Dell. Der Computerhersteller sammelt über dieses Portal Vorschläge zur Verbesserung der eigenen Rechner. Die ersten Ideen wurden bereits in die Tat umgesetzt. So werden einige Dell-PCs seit geraumer Zeit auf Wunsch mit Linux statt Windows ausgeliefert.


Als Nutzer von Ubuntu Brainstorm hat man die Möglichkeit, eigene Vorschläge einzustellen und die Vorschläge anderer Benutzer zu bewerten. Die Entwickler erhalten somit einen Überblick, welche Funktionen viele Anwender ansprechen könnten. Die wichtigsten Vorschläge sollen dann in kommenden Versionen berücksichtigt werden.

Langsam aber sicher füllt sich das Portal. Bereits jetzt findet man Vorschläge für eine bessere Energieverwaltung, einen schnelleren Start des Gnome-Desktops sowie Assistenten zur leichteren Netzwerkkonfiguration.

Weitere Informationen: Ubuntu Brainstorm
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Das ist mal eine sinnvolle Möglichkeit, Benutzerwünsche aufzunehmen. Hört sich super an. An der Benutzerfreundlichkeit harpert es ja leider bei Linuxdistibutionen immer. Zumindest wenn man von Windows kommt und sich mal umgewöhnen will und nicht alles auf anhieb läuft
 
@gonzohuerth: Eine anständige Hilfe wäre angebracht. Dieses "bloß nicht sagen, wie etwas funktioniert oder eingerichtet wird" unter Linux nervt. Probleme kann man eigentlich nur lösen, wenn sie schon jemand anders hatte und in einem Forum die Lösung beschrieben hat.
 
@gonzohuerth: nuja windows ist auch nicht ohne. chipsatztreiber, grafiktreiber, soundkartentreiber, browser installieren, firewall zu laufen kriegen, dvd programm installieren, virenscanner installieren, drucker einstellen über netzwerk freigeben, neues directx installieren, warum stürzt das spiel ohne fehlermeldung ab? es gibt so viele dinge in win, die für uns "normal" sind
 
@Michael41a: Es gibt zu absolut JEDEM Paket oder Tool, welches ich installiere, mindestens eine Online-Docu und Readme's __ ich weiß nicht was du also hast =X Ansonsten eben in den gängigen Foren schauen. Es ist eben nicht alles unbedingt so einfach, wie man es gerne hätte, wenn man auf Linux umsteigen will, dann muss man auch lernfähig sein und einiges an Zeit investieren.
 
@leopard: Wo gibts denn da größere Hürden, mal vom Ordner (Drucker) im Netzwerk freigeben abgesehen? Sämiche Treiber werden idealerweise per Doppelklick auf Setup installiert, ebenso DVD-Programm, Browser und DirectX. Und die Firewall ist eh schon eingeschaltet wenn das Betriebssystem installiert wurde. Wenn man dagegen nur mal den Punkt libdvdcss sieht ist es a) traurig dass diese immer noch nötig ist weil kaum ein Player unter Linux CSS legal entschlüsseln darf und b) noch trauriger dass es so kompliziert ist sie ins System einzubinden wenn man nicht gerade irgendwo ein fertiges Paket herbekommt.


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