 Da das bekannte soziale Netzwerk StudiVZ immer mehr Benutzer anlockt, die nicht studieren, haben die Betreiber jetzt ein neues Angebot ins Leben gerufen. MeinVZ richtet sich an alle Personen, die nicht oder nicht mehr studieren.
Wer bereits bei StudiVZ aktiv ist, kann ab heute problemlos ins MeinVZ wechseln. Da das Angebot nur dann angenommen wird, wenn man seine Freunde behalten kann, ist dies natürlich gewährleistet. So kann man als StudiVZ-Nutzer Personen im MeinVZ finden und als MeinVZ-Nutzer Personen im StudiVZ. Die mit über acht Millionen Mitgliedern größte Internet-Gemeinde Deutschlands soll dadurch weiter wachsen.
Da die Betreiber des StudiVZ in den letzten Monaten oftmals wegen ihres mangelhaften Datenschutzes kritisiert wurden, haben sie jetzt entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Jeder Nutzer des sozialen Netzwerks kann festlegen, welche Daten er preisgeben möchte und ob seine Angaben für personenbezogene Werbung verwendet werden dürfen.
Das StudiVZ wurde ursprünglich im Jahr 2005 von Studenten gegründet und sollte dem US-amerikanischen Vorbild Facebook nachempfunden sein. 2007 wurde das Portal dann vom Holzbrinck-Verlag übernommen. Bis zum Ende des Jahres will man eine hohe siebenstellige Zahl an Nutzern auf MeinVZ versammelt haben, sagte der Firmenchef Marcus Riecke. Zudem könnte man sich vorstellen, dass MeinVZ größer wird als StudiVZ.
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