Briten machen Filesharern ab 2009 das Leben schwer

Internet & Webdienste Für britische Filesharing-Nutzer und Internet-Provider wird es ab April 2009 wirklich eng. Nach langen Diskussionen und einem fast unendlichen Hick-Hack, drohen den Anbietern von Internet-Zugängen empfindliche Strafen der Regierung, wenn sie nichts gegen die Verbreitung illegaler unternehmen. Kultursekretär Andy Burnham erklärte in einem Interview mit der Financial Times, dass man mit dem nun festgelegten "Termin" ein deutliches Signal aussenden wolle. Damit werde belegt, dass Großbritannien tatsächlich gegen die illegale Verbreitung von Filmen und Musik über das Internet vorgeht, welche die Medienindustrie jährlich Milliarden Einnahmen kostet, so Burnham.

Die Regierung ändere ihm zufolge nun den Umgangston - statt Ankündigungen sei dies ein definitiv ernst zu nehmendes Vorhaben des Gesetzgebers. Die Provider könnten rechtliche Schritte nunmehr nur noch abwenden, wenn sie erkennbare Maßnahmen zum Schutz der Urheberrechte ergreifen, hieß es weiter.

Nach Angaben der Financial Times laden jährlich sechs Millionen Briten illegale Dateien aus dem Internet. Die Regierung will nun mit einem dreistufigen System dem Filesharing Herr werden (wir berichteten). Die Provider sollen ihren Kunden künftig nach mehrfacher Missachtung des Urheberrechts gegebenenfalls einfach den Internetanschluss kappen.
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